Gemeinde Wallstawe will 170.000 Euro investieren

Wohnblock-Sanierung soll noch 2021 beginnen

Wohnblock in Wallstawe
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Im Wohnblock an der Bahnhofstraße in Wallstawe sollen vier Wohnungen saniert und die Heizung für das Gebäude erneuert werden. Das Bauvorhaben soll noch in diesem Jahr beginnen.
  • Christian Reuter
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Die Sanierung des Wohnblocks an der Bahnhofstraße in Wallstawe soll noch in diesem Jahr beginnen. Für das Vorhaben hatte der Gemeinderat bereits im April 170.000 Euro in den Haushalt eingestellt. Mit dem Geld sollen vier leer stehende Wohnungen saniert und die Heizungsanlage für den gesamten Block erneuert werden.

„Auf der nächsten Ratssitzung am 16. August werden wir wahrscheinlich die ersten Vergaben für die Baumaßnahme vornehmen“, sagte Wallstawes Bürgermeister Ralph Jürges am Mittwoch, 4. August, auf AZ-Anfrage. Und ergänzte: „Ich hoffe, dass wir noch in diesem Jahr mit der Sanierung beginnen und zumindest die ersten beiden Wohnungen schon fertigstellen können.“

In dem Wohnblock befinden sich Ein-Raum-Wohnungen mit 40 Quadratmetern, Zwei-Raum-Wohnungen mit 56 Quadratmetern sowie größere Wohnungen mit 70 Quadratmetern. Vier der insgesamt 16 Wohnungen stehen allerdings leer. Diesen unbefriedigenden Zustand will die Gemeinde nun beenden. „Wir müssen an den Wohnungen etwas machen, um sie vermieten zu können. Wenn wir da jetzt gar nichts tun, haben wir irgendwann einen leeren Wohnblock“, hatte der Wallstawer Bürgermeister bereits bei der Abstimmung zum Haushalt im April erklärt. Vorerst hat die Gemeinde 170.000 Euro für das Vorhaben eingeplant.

Ralph Jürges: „Ich gehe aber davon aus, dass wir nicht alles brauchen werden.“ Doch nicht zuletzt wegen der stetig steigenden Preise für Baustoffe plane die Gemeinde lieber etwas mehr ein, damit das Geld am Ende auch ausreicht.

Die vier Wohnungen, die saniert werden sollen, befinden sich im Unter- und Obergeschoss eines Aufganges. Dort müssen unter anderem Arbeiten an der Elektrik, an den Wasserleitungen sowie an den Türen und Fenstern erledigt werden. Einige Fenster stammen nach Aussage von Jürges noch aus dem Jahr 1968. Zudem müssen auch noch Malerarbeiten an den Fußböden, Decken und Wänden vorgenommen werden.

Der gesamte Wohnblock soll außerdem noch eine neue Heizung erhalten. Dazu sind ein Brennwertkessel und Solarthermie auf dem Dach (für Warmwasser) vorgesehen. Die Heizungsanlage kann laut Jürges mit 30 Prozent, die Fenster können mit 20 Prozent gefördert werden.

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