Wölfe im Treiben

Stattliche Strecke bei Drückjagd nahe Klein Apenburg

Jagdkönig wurde Christian Schappler aus Buchwitz. Er streckte diese beiden Schwarzkittel und ein weiteres Wildschwein lag wenige Meter entfernt.
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Jagdkönig wurde Christian Schappler aus Buchwitz. Er streckte diese beiden Schwarzkittel und ein weiteres Wildschwein lag wenige Meter entfernt.

Kaltes, aber trockenes Wetter mit Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt erwies sich am Sonnabendmorgen aus Sicht der Weidmänner als ein perfekter Tag auf Sauen.

Apenburg – Eine stattliche Strecke bei der gemeinschaftlichen Ansitz-Drückjagd nahe des Dorfes Klein Apenburg war das Resultat.

Dutzende Schüsse fielen binnen der rund dreistündigen Jagd, die unter Einhaltung strenger Corona-Regeln unter Leitung von Frank Schulze stattfand. Und das Resultat konnte sich sehenlassen: Sieben Frischlinge, ein Wildschwein-Überläufer, fünf Rehe und vier Füchse wurden erlegt.

Wegen der Corona-Regeln gab es weder ein Streckelegen noch ein gemütliches Schüsseltreiben. Stattdessen wurde sicherheitshalber das Schwarzwild zur Eindämmung der Schweinepest fachmännisch nach besten Maßstäben der Wildbrethygiene behandelt.

Gäste aus dem Harz

Drei Wölfe entdeckten die fleißigen Treiber, welche die Köhe bei Klein Apenburg gleich zwei Mal sauber durchkämmten. Allen Helfern galt der Dank der Weidmänner, denn auch die beiden eingeleiteten Nachsuchen waren laut Jagdpächter Marc Pietscher erfolgreich. Durch die Windstille war das Wild auf den angefrorenen Laubblättern schon von Weitem zu hören.

Einige der weit gereisten Jagdgäste kamen aus dem Harz und Magdeburg. Jagdkönig wurde am Sonnabend Christian Schappler aus Buchwitz, der das Glück hatte, binnen kurzer Zeit drei Sauen mit sauberen Treffern zu strecken. (zu)

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