An der Wallstawer Beeke-Brücke nervt Signalanlage die Autofahrer selbst am Wochenende

Mal wieder gibt es unnötigen Ampel-Stress

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Die aktuellen Nacharbeiten an der Fahrbahn sind für viele Wallstawer unverständlich. Schließlich wurde im Vorjahr an der Brücke mehrere Monate gebaut.

zu Wallstawe. In Wallstawe gibt es derzeit für Pendler nur ein Thema: Die Bauampel an der 90-Grad-Kurve vor der Ortschaft in Richtung Dähre. Vor allem Pendler sind betroffen, denn wieder gibt es an der Mini-Baustelle unnötigen Ampel-Stress mit viel zu langen Wartezeiten.

Doch wozu das Ganze, so fragen sich die Wallstawer, wenn an Feiertagen und am Wochenende gar nicht gebaut wird und es demzufolge auch keinerlei Behinderungen gibt? An der Wallstawer Beeke-Brücke nervt die Signalanlage selbst nach Feierabend.

Wieder Rot: Vor allem Pendler sind betroffen, denn wieder gibt es an der Mini-Baustelle unnötigen Ampel-Stress mit langem Warten.

Längst wird in der Gemeinde über die Dauer-Baustelle gelästert und gespottet. Ja, sie wird sogar als „Klein-Berlin“ oder „Mini-Stuttgart-21“ bezeichnet. „Wir sind eigentlich das Land der Frühaufsteher, doch die stehen dann ja morgens an der Ampel und müssen warten“, sagt der Wallstawer Gerd Rodewohl. Die Bauampeln an der lächerlich kleinen Brückenbaumaßnahme hätten bereits im Vorjahr mehr als genervt, hieß es weiter, als die Wallstawer Schützen sich in ihrer Runde unterhalten.

Viel zu lange Wartezeiten waren dort einprogrammiert worden und sägten an den Nerven der vor den Lichtsignalanlagen wartenden Autofahrer (die AZ berichtete). „Sage und schreibe ein dreiviertel Jahr dauerte diese Baumaßnahme an der Beeke. Und nun geht es schon wieder weiter, weil angeblich Nacharbeiten nötig sind“, so Rodewohl. Das ist aus Sicht der Wallstawer einfach nur peinlich. Die aktuelle Baumaßnahme ist mit Warnbaken abgesichert. Doch, so die Argumentation vieler Autofahrer, diese Barken samt Ampelanlage könnte zumindest an Wochenende so zurückgebaut werden, weil ein Passieren von Autos ohne Weiteres möglich sei. Das Hauptargument der Wallstawer: Eigentlich war die Baumaßnahme im Vorjahr bereits abgenommen. Warum da jetzt wieder trotz der langen Bauzeit Nacharbeiten nötig sind, sei unverständlich. Zumindest der Wallstawer Roger Meyer äußert ein klein wenig Verständnis für die Ampel: „Eine verkehrsrechtliche Anordnung ist dafür wohl der Grund“, so der Bauexperte gegenüber der AZ.

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