Waldboden am Kerstenberg und Haus in Bornsen brennen in der Nacht

Wieder Brandstiftung

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Donnerstagnacht brannte der Vorbau eines derzeit unbewohnten Hauses in Bornsen. Nur durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte ein noch größerer Schaden verhindert werden.

Diesdorf / Bornsen. Die Brände in der nordwestlichen Altmark häufen sich in jüngster Zeit. Ein Brandstifter scheint unterwegs zu sein. Gestern Nacht mussten gleich zwei Feuer gelöscht werden.

Um 0.50 Uhr brannte zwischen Diesdorf und Schadewohl auf dem Kerstenberg ein kleines Stück Waldboden, das sich nur zehn Meter von der Straße entfernt befindet. Anwohner konnten den Entstehungsbrand löschen, bevor die Diesdorfer Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen anrückte.

Der Brandschaden beträgt laut Polizei rund 5000 Euro. Die Brandbekämpfer gehen von Brandstiftung aus.

Einige Zeit später, um 3.35 Uhr gab es dann erneut Feueralarm. Dieses Mal brannte der Vorbau eines derzeit unbewohnten Hauses an der Langen Straße am Dorfeingang Bornsen aus Richtung Wüllmersen kommend. „Das Muster hatten wir doch schon in Molmke“, war mehrfach zu hören. Der Brand, der auch auf das Haus übergriff, konnte schnell gelöscht werden. Weil unter dem Dach noch Brandnester vermutet wurden, mussten Teile des Daches abgedeckt werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren Bornsen, Diesdorf, Abbendorf und Jübar sowie die örtliche Einsatzleitung der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf mit insgesamt zehn Fahrzeugen und 50 Kameraden.

Die Polizei, die nur wenige Minuten nach Alarmauslösung vor Ort war, hat die Ermittlungen aufgenommen. Alle Brandbekämpfer gehen von Brandstiftung aus. In diese Richtung verlaufen auch die polizeilichen Ermittlungen. In Bornsen geht die Polizei nach ersten Schätzungen von einem Schaden in Höhe von rund 5000 Euro aus.

Wer irgendwelche Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge geben kann, sollte sich umgehend mit der Polizei in Verbindung setzen, so die Beamten.

Von Rüdiger Lange

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