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Wellenrutsche soll die neue Attraktion im Beetzendorfer Stölpenbad werden

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Von: Kai Zuber

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Wasserrutsche
Die neue Wellenrutsche aus Edelstahl im Beetzendorfer Stölpenbad ist fertig. Dieses Wochenende soll sie freigegeben werden. Die Vorfreude ist riesengroß. © Kai Zuber

Die neue Wellenrutsche aus Edelstahl im Beetzendorfer Stölpenbad ist so gut wie fertig. An den Nebenanlagen wurde in den vergangenen Tagen fieberhaft gearbeitet. „Am Freitag, 26. August, ist um 13 Uhr die offizielle Freigabe der Rutsche geplant. Für die Kinder wird die Anlage ein Riesengaudi“, prophezeit Beetzendorfs Bürgermeister Enrico Lehnemann. Genutzt werden kann die Rutsche aber schon ab diesem Wochenende, 20. und 21. August.

Beetzendorf. Lehnemann muss es wissen, schließlich lässt sich die Gemeinde diesen Spaß anlässlich des Freibad-Jubiläums rund 200.000 Euro kosten. Aber noch ist nicht alles perfekt, auch wenn bereits hin und wieder schon gerutscht wird und auch der TÜV bei dem Probebetrieb keine Mängel an der Wellenrutsche mit kühler Wasser-Zirkulation als „Gleitmittel“ feststellte. Bei dem Massenrutschen konnten die Fachleute vom TÜV auch gleich die gewichtsmäßige Belastungsgrenze messen und austesten. Auch hier gab es keine Beanstandungen, wie die AZ erfuhr.

Derzeit entfernt das Bauunternehmen gemeinsam mit den Gemeindearbeitern den Bauzaun und die Baustraße. „Zum Glück hat es geregnet, so dass es nicht übermäßig staubt“, freut sich Lehnemann.

Auch die Wiese neben der Rutsche wird nach diesem Rückbau wieder freigegeben, was für wesentlich mehr Platz auf dem Gelände sorgen wird. „Wir erwarten am Wochenende daher einen großen Andrang, auch aus Klötze und unseren Nachbarorten“, schätzt der Bürgermeister die Beliebtheit der neuen Beetzendorfer Attraktion ein.

Menschen
Renate und Frank Hallensleben von der DLRG erteilen im Beetzendorfer Stölpenbad wieder den Schwimmunterricht und nehmen die Seepferdchen-Prüfungen ab. © Kai Zuber

Schwimmmeister Frank Hallensleben ist ebenfalls zufrieden: Das Beetzendorfer Stölpenbad kann bislang auf eine gute Besucherbilanz mit zahlreichen Gästen und treuen Frühschwimmern verweisen. Renate und Frank Hallensleben, beide Mitglieder der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), erteilen dort wieder den Schwimmunterricht und nehmen auch die Seepferdchen-Prüfungen ab. Bei den Seepferdchen ist die Nachfrage sehr groß, trotzdem nehmen sich Renate und Frank Hallensleben für jeden Einzelnen ihrer kleinen Schützlinge viel Zeit. „Es ist für die Kinder in diesem Alter sehr wichtig, dass sie schwimmen können“, betonen die beiden Wasserpädagogen.

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