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Weg von Kuhfelde nach Ferchau soll saniert werden

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Von: Christian Reuter

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Der Weg von Kuhfelde nach Ferchau weist viele Schlaglöcher und andere Schäden auf, weshalb er dringend ausgebessert werden muss. Das ist noch für dieses Jahr geplant, die Mittel wurden in den Haushalt eingestellt. © Christian Reuter

Die Siedlung Ferchau liegt idyllisch im Wald. Das Problem ist nur, dass sie sehr schwer zu erreichen ist. „Der Weg von Kuhfelde nach Ferchau befindet sich in einem unhaltbaren Zustand“, heißt es in einem Schreiben von Anwohnern an die Gemeinde, das Bürgermeister Günther Serien während der jüngsten Ratssitzung am Dienstag, 5. April, in Siedenlangenbeck verlas. Die Gemeinde will den Weg nun so schnell wie möglich sanieren und hat dafür 38.500 Euro in den Haushalt eingestellt.

Kuhfelde. In dem Brief der Anlieger aus Ferchau ist von vielen Schlaglöchern auf der Strecke nach Kuhfelde die Rede. Schlaglöcher, die so groß seien, dass sie Karosserieschäden an Fahrzeugen verursachen könnten. „Wir fordern Sie auf, an dem desolaten Zustand der Straße etwas zu ändern“, schreiben die Anwohner.

Für den Bürgermeister Günther Serien war das Thema nicht neu. Die Gemeinde habe sich bereits bemüht und für eine Sanierung des Weges Fördermittel beim ALFF (Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Altmark) beantragt. Doch dieser Antrag sei abgelehnt worden. Nun gebe es ein neues Förderprogramm für den ländlichen Wegebau, das man nutzen wolle. Um den Weg von Kuhfelde nach Ferchau wieder auf Vordermann zu bringen, habe die Gemeinde verschiedene Möglichkeiten, auch über Straßenreparaturen. „Wir werden da auch etwas machen“, kündigte Serien an.

Den ersten Schritt dafür hat die Gemeinde bereits getan, indem sie 38.500 Euro für Straßenreparaturen in den Haushalt 2022 eingestellt hat, der am Dienstag einstimmig beschlossen wurde. „Die gesamte Summe soll für den Weg von Kuhfelde nach Ferchau verwendet werden“, sagte der Bürgermeister gestern auf AZ-Nachfrage. Die Sanierung solle „möglichst noch dieses Jahr“, erfolgen, entweder mit Spurbahnen oder mit Asphalt. Da der Weg regelmäßig auch von land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen befahren werde, habe eine Reparatur nur mit Schotter keinen Sinn. Die Gemeinde wolle beim ALFF Fördermittel für die Sanierung beantragen. Um eine Förderung zu erhalten, gebe es ein Punktesystem. „Beim letzten Antrag hatten wir die Mindestpunktzahl nicht erreicht“, erklärte Serien. Dabei sei der Ferchauer Wald auch für Touristen interessant.

Neben dem Wegebau stehen noch einige weitere, aber kleinere Investitionen im diesjährigen Haushalt der Gemeinde Kuhfelde. So fließen 4.000 Euro in das Errichten einer anonymen Grabstätte auf dem Friedhof in Siedenlangenbeck und 2.500 Euro in eine E-Ladestation an der Altmarkhalle in Kuhfelde. Weiterhin wurden 2.000 Euro für den Kauf von Bäumen eingeplant.

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