Dahrendorfer Dorfclub ließ am Sonnabend wieder Meister Petz tanzen

Bär weckte alle Winterschläfer

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Dem Faseloom-Bären mit seinen Begleitern folgte Eckehard Wernecke (2.v.r.) samt den kostümierten Kindern auf dem prächtig geschmückten Traktor-Anhänger. 

zu Dahrendorf. So etwas gibt es nur in Dahrendorf: Da muss ausgerechnet der begnadete Langschläfer Meister Petz die letzten Bürger aus dem Winterschlaf trommeln. So geschehen beim jüngsten Faseloom-Umzug am Sonnabend.

Der Zottelige zeigte sich mal wieder außer Rand und Band. Meister Petz sammelte beim nunmehr 23. Faseloom-Umzug volle Kiepen für den Eierback.

Jan Nonnast (l.) war am Sonnabend der Faseloom-Bär. Reinhold Gonschior hielt Meister Petz an der Strippe im Zaum.

Die Organisatoren vom Dahrendorfer Dorfclub hatten wieder einmal Glück mit dem Wetter, denn der Sonnabend blieb trocken und sogar teilweise sonnig. In diesem Jahr fungierte Jan Nonnast als Faseloom-Bär. „Doktor Med(t)“ Rüdiger Striecks munterte den Zotteligen mit alkoholischen Getränken und anderen Leckereien auf. An der Spitze des Zuges klingelte das Altmark-Trio die Dahrendorfer aus ihren Häusern. Ihm folgte Eckehard Wernecke mit den kostümierten Kindern auf dem prächtig geschmückten Traktor-Anhänger.

Bährenführer Reinhold Gonschior hielt den Bären im Zaum, wobei der Kiepenträger an jeder Haustür die Gaben für den Eierback im Dorfgemeinschaftshaus entgegennahm. Andreas Hertel, der sich jedes Jahr an der Gestaltung der Schilder beteiligt, wurde dieses Mal beim tierischen Hausbesuch des Faseloom-Bären auf dem falschen Fuß erwischt.

Für Stimmung sorgte dagegen das Altmark-Trio. Lieder, wie zum Beispiel „Rosamunde“, ließen die Menge schunkeln. Viele kostümierte Narren reihten sich in den Zug ein. Mit Gaben beladen ging es dann ins Dorfgemeinschaftshaus, wo Frauen und Helfer bereits mit der Bewirtung aufwarteten. In gemütlicher Runde klang hier in Anwesenheit der närrischen Gäste aus dem benachbarten Dähre der Faseloom-Umzug aus.

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