Wasser marsch in Kuhfelde

Höhepunkt des Besuches bei der Feuerwehr waren die Zielübungen mit dem Schlauch. Kuhfeldes Wehrleiter Martin Gerber half den Kleinen bei der Handhabung. So mancher Knirps wurde versehentlich nassgespritzt. Fotos (3): Heymann

Kuhfelde. Dieser Einsatz war kein gewöhnlicher. Gestern rückte Kuhfeldes Wehrleiter Martin Gerber aus dem Gerätehaus aus. Der Grund: Die Knirpse der Kindertagesstätte schauten sich traditionell zum Abschluss ihrer Feuerwehrwoche richtige Technik an.

Und durften sie gleich ausprobieren. So gab der zweijährige Dylan Ewald eine Lampe nicht mehr aus der Hand. Felix Lütke und Frieda Petruschkat sprachen über Funk miteinander. Ganz beliebt waren die Helme, die sich gleich mehrere der Kleinen aufsetzten.

Bereits am Mittwoch hatte Wehrleiter Gerber sich in der Tagesstätte vielen Fragen stellen müssen. Ob er schon mal eine Katze gerettet habe? – Nein, bislang noch nicht, aber selbstverständlich würde er. Welches sei der gefährlichste Einsatz gewesen? – Alle seien es, so die Antwort des Brandschützers.

So erübrigte sich dann auch die Frage, ob er bei Einsätzen Angst habe – natürlich nicht. Generell wussten die Kinder viel über die Feuerwehr, stellte Martin Gerber bei seinem Besuch am Mittwoch fest. 112 – das ist die Notrufnummer, wusste demnach jedes Kind.

Gestern hieß es auf dem Gelände der Feuerwehr abschließend Wasser marsch. Mit einem Schlauch durfte jedes interessierte Kind hantieren und fiktive Brände löschen. Dabei wurde auch der eine oder andere nass. Martin Gerber verteilte zudem kleine Infohefte.

Die Kindertagesstätte Kuhfelde veranstaltet jedes Jahr eine Feuerwehrwoche. Fünf Tage lang lernen die Kinder Wissenswertes rund um die Tätigkeiten der Brandschützer. Die Kleinen erzählten auch, ob eines ihrer Elternteile selbst als Brandschützer aktiv ist.

Von Jens Heymann

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