Wolf räubert am Feiertag

Vier Mutterschafe und acht Lämmer mitten im Ort Neuenstall gerissen

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Vier gerissene Mutterschafe und acht tote Lämmer mitten in Neuenstall – das ist die erschreckende Bilanz der Wolfsattacken am Ostersonntag.

Jübar / Neuenstall – Ausgerechnet zum Fest holte Isegrim die kleinen Osterlämmer – und das auch noch mitten im Ort. Am Ostersonntag etwa zwischen 22 und 23 Uhr kam es laut Jagdpächter Steffen Peters zu dem blutigen Massaker im Jübarer Ortsteil Neuenstall.

Von den insgesamt 14 Weidetieren wurden zwölf gerissen, konstatierte die schockierte Besitzerin, wie Steffen Peters der Altmark-Zeitung berichtete.

Zuvor machte er sich am gestrigen Ostermontag gegen Mittag vor Ort ein Bild von der Situation. Vier Mutterschafe und acht Lämmer wurden grausam mitten im Ort Neuenstall getötet.

„Die Wölfe haben dabei offenbar die recht stabilen Weidezäune mit einer Höhe von etwa 1,30 Meter Höhe übersprungen“, vermutet der Jagdpächter. Denkbar ist, dass die Wölfe in der Region bereits ein Rudel gebildet haben.

In den vergangenen Wochen kam es bereits zu ähnlichen Rissen und Übergriffen von Wölfen auf Schafe in Schadeberg bei Diesdorf sowie im Jübarer Ortsteil Gladdenstedt.

Allein bei diesen beiden blutigen Massakern starben insgesamt rund vierzig Schafe durch den Wolf. Nun kamen zu Ostern noch zwölf tote Tiere im Ort Neuenstall hinzu. zu

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