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VG investierte 2021 mehr als 1,4 Millionen Euro in Kitas und Grundschulen

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Von: Christian Reuter

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Schule in Jübar
Die Sanierung der Jübarer Grundschule war im vergangenen Jahr die größte Investition bei den Grundschulen innerhalb der Verbandsgemeinde. Rund 630.000 Euro flossen aus dem Haushalt 2021 in die Baumaßnahme. © AZ-Archiv / Christian Reuter

Die Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf hat im vergangenen Jahr mehr als 1,4 Millionen Euro in die Kindertagesstätten und Grundschulen investiert. Rund 723.000 Euro flossen 2021 in Baumaßnahmen in den Grundschulen und etwa 713.000 Euro in die Kitas, informierte VG-Bauamtsleiter Markus Starck bei einem Pressegespräch.

Beetzendorf. Rund 630.000 Euro und damit etwa 87 Prozent der Investitionen im Bereich der Grundschulen wurden zur Sanierung der Bildungseinrichtung in Jübar verwendet, die insgesamt etwa 1,5 Millionen Euro gekostet hat (AZ berichtete). Dort wurden vor allem der Brandschutz, die Elektroinstallation und die Sicherheitstechnik modernisiert.

An der Apenburger Grundschule wurden unter anderem Malerarbeiten ausgeführt, der Bodenbelag in der Aula und in einem Klassenraum sowie die Beleuchtung in der Aula und im Essenraum erneuert. Auch die Decke der Aula wurde saniert.

Auch in Diesdorf gab es Malerarbeiten; dort wurde das Haupttreppenhaus der Grundschule mit frischer Farbe versehen und außerdem noch ein Spielgerät repariert. Die Beetzendorfer Grundschule erhielt an der Schulhofseite ein Klingelsystem.

Im Bereich der Kindertagesstätten wurde in Rohrberg mit rund 450.000 Euro am meisten Geld ausgegeben, dort wird die Kita umfassend saniert. Die Arbeiten sollen bis zum Ende des Frühjahrs, also bis Ende Juni, abgeschlossen werden.

Viel Geld wurde auch in Bornsen investiert, wo die Kita für rund 88.000 Euro ein neues Dach erhielt. Weitere rund 60.000 Euro flossen in die Erneuerung der Kellerlichtschächte. Malerarbeiten wurden in den Kitas in Ahlum, Jübar und Mehmke erledigt. Die Kita in Jübar erhielt zudem elektronische Türdrücker (Chips). Auch die Jübarer Grundschule hat bereits eine solche Ausstattung.

„Wir wollen jetzt überall in den Kitas und Schulen elektronische Türöffner installieren, die über einen Chip gesteuert werden“, erklärte dazu Bauamtsleiter Markus Starck.

Und hob zugleich die Vorteile hervor: „Ein mechanisches System ist nach zehn bis 15 Jahren verschlissen. Außerdem tragen Versicherungen das oft nicht mehr, wenn ein Generalschlüssel verloren geht.“ Ein Chip sei leicht ersetzbar und bei Notfällen leichter händelbar, führte Starck aus.

„Alle Einrichtungen müssen mit einem Blitzschutz versehen werden, nur die Kita in Mehmke hat noch keinen“, teilte der Bauamtsleiter mit.

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