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VG-Feuerschutzausschuss verabschiedet Fahrzeug-Förderrichtlinie bis 2033

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Von: Christian Reuter

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Menschen und Feuerwehr
Vor der Sitzung des VG-Feuerschutzausschusses zeigte Volker Brauer (r.), stellvertretender VG-Wehrleiter für den Bereich Diesdorf, den Gästen, darunter VG-Bürgermeister Michael Olms, das Gerätehaus in Diesdorf. © Christian Reuter

Eine Förderrichtlinie für die Feuerwehren der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf hat der VG-Ordnungs- und Feuerschutzausschuss während seiner jüngsten Sitzung am Donnerstag, 2. Juni, in Diesdorf verabschiedet. In dem Konzept wird festgelegt, welche Fahrzeuge die Feuerwehren bis 2033 erhalten sollen.

Diesdorf. Nicht mehr lange warten müssen die Kameraden in Winterfeld und Beetzendorf. „Die beiden HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge, d. Red.) 20, die dieses Jahr geliefert werden, sind in der Fertigung. Sie sollen im September kommen“, kündigte Bert Juschus, zuständiger VG-Mitarbeiter für die Feuerwehren, an.

Zurzeit laufen nach seiner Aussage zwei Fördermittelanträge: ein TLF (Tanklöschfahrzeug) 3000 ST für Jübar und ein GW-L (Gerätewagen-Logistik) 2 für Rohrberg. „Beide Anträge sind noch nicht bewilligt, aber auch nicht abgelehnt worden. Ich denke, sie haben gute Chancen für 2024“, gab sich Juschus optimistisch. Und fügte noch hinzu: „Der Gerätewagen würde uns einen enormen Schritt nach vorne bringen.“

Für die Feuerwehr Dähre wird für 2025 ein HLF 10 vorgesehen, für Apenburg für 2026 ein LF 20 - KatS (Löschfahrzeug für den Katastrophenschutz). Im Jahr 2027 sollen die Siedenlangenbecker Kameraden mit einem HLF 10 ausgerüstet werden und 2028 die Diesdorfer mit einem TLF 4000 ST.

Für die Rohrberger Feuerwehr ist für 2029 ein HLF 10 geplant, für die Diesdorfer 2030 ein HLF 20. Wallstawe soll 2031 ein HLF 10 mit Winde erhalten, Mehmke 2032 ein MLF (Mittleres Löschfahrzeug). Schließlich ist für Beetzendorf für das Jahr 2033 ein TLF 4000 ST vorgesehen.

Bei Wallstawe stand ursprünglich noch ein HLF 10 oder ein HLF 20 in der Fahrzeugkonzeption. „Ich würde ein HLF 10 für ausreichend halten, zumal ein HLF 20 rund 100 000 Euro teurer ist“, sagte VG-Wehrleiter Ronny Runge. Eine Seilwinde könne für das HLF 10 noch zusätzlich beschafft werden. Der Feuerschutzausschuss war mit der Änderung zur Wallstawer Wehr einverstanden. Damit wurde die Fahrzeugkonzeption vom Ausschuss einstimmig als Beschlussempfehlung für den Verbandsgemeinderat verabschiedet. Der VG-Rat soll laut VG-Bürgermeister Michael Olms am 15. Juni tagen.

„Wir sind bei der Fahrzeugbeschaffung auf dem richtigen Weg. Unsere Kernfeuerwehren sind schon gut aufgestellt“, betonte Juschus. Und: „Wenn wir das mit der Planung durchkriegen, wäre alles auf dem neuesten Stand.“ Daniel Rieck, Vorsitzender des VG-Feuerschutzausschusses, sagte: „Wir müssen versuchen, Fördermittel zu akquirieren, um möglichst wenig Eigenmittel einzusetzen.“

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