Vordach fertig, Decke isoliert: Zahlreiche Gäste feiern in die Jahreswende

Hohengrieben: Vereinshaus eingeweiht

+
Die neue Veranda des Hauses auf der Wetterseite ist fertig. Das Dach ist ebenfalls gedämmt.

Hohengrieben / Bierstedt. Das war eine durchaus gelungene Premiere: Das baulich fertiggestellte neue Hohengriebener Vereinshaus ist eingeweiht. „Das Vordach mit schützenden Glasscheiben zur Wetterseite hin ist ebenfalls fertig. Die Decke auf dem Dachboden wurde gut isoliert“, erklärte Heimatvereins-chef Dr. Gerhard Schulz der AZ auf Anfrage.

Premiere geglückt: Doris Lasch (hinten) vom Bierstedter Rommeeklub würdigt die Gastfreundschaft der Nachbarn.

Zahlreiche Gäste feierten bereits im neuen Domizil in die Jahreswende. Die erste Veranstaltung in den neuen Räumlichkeiten der historischen Hohengriebener Schulscheune war für die Bierstedter Rommee-Frauen reserviert. „Wir haben die Damen als kleines Dankeschön eingeladen“, erläuterte Schulz. Nun zieht also Leben ins Vereinshaus ein. Die zweite Veranstaltung dort war der gesamten Hohengriebener Dorfgemeinschaft vorbehalten. Aus Sicht der treibenden Kräfte um Tino Fuhrmann und Gerhard Schulz ist im auslaufenden Jahr beim Ausbau der Schulscheune viel geschafft worden. „Den zuvor abgesteckten Zeitplan haben wir jedenfalls eingehalten. Nun kann der nächste Zelttanz im Frühjahr 2018 kommen. Bis dahin soll das Vereinshaus weiter mit Leben erfüllt werden“, betonte Dr. Schulz. Zu den Zielen im kommenden Jahr zählt weiter das Gestalten der Außenanlagen am Rande der alten Hohengriebener Eichen.

Bis es jedoch so weit ist, hieß es „Danke!“ zu sagen: Doris Lasch vom Bierstedter Rommeeklub überreichte dem Vorsitzenden des Hohengriebener Heimatvereins, Gerhard Schulz, ein Gästebuch. Ein Dankeschön vom Verein gab es im Gegenzug für die Preisrommee- und Pellkartoffel-Veranstaltungen. Ronja Fuhrmann gab den Gästen per Power-Point-Präsentation einen umfassenden Einblick in die Hohengriebener Historie und das Werden des ehrgeizigen Schulscheunen-Projektes.

Hintergrund: Im Jahr 1749 hatte der große Preußenkönig, Friedrich II., Hohengrieben als Musterdorf errichten lassen. „Zur Siedlung gehörte ein Schulhaus, aber keine Kirche“, hieß es.

Am 13. August 2016 war dann der Baugrund für das Schulscheunen-Projekt hergerichtet. Am 30. September 2016 konnte Richtfest gefeiert werden. Mit der Fertigstellung im Dezember 2017 konnte nun erfolgreich ein Schlussstrich gezogen werden, hieß es. Auch eine zweite Fotoausstellung wurde in den neuen Räumen eröffnet.

Von Kai Zuber

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare