Vorbereitung unterlag Geheimhaltung: Storengy und Wehren proben Ernstfall

Übungsszenario: Erdgasspeicher brennt

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Die Übung am Erdgasspeicher Peckensen zwischen Nipkendey und Wallstawe unterlag der Geheimhaltung. Damit wollten die Verantwortlichen den Wehren die Möglichkeit geben, so realistisch wie möglich auf einen Zwischenfall reagieren zu können. 

Nipkendey / Wallstawe. Der Erdgasspeicher Peckensen, zwischen Nipkendey und Wallstawe stand am Sonnabend in Brand. Zudem musste eine Person aus einem Fahrzeug gerettet werden. So sah das Übungsszenario der Storengy Deutschland GmbH am Wochenende aus.

Die Stabsrahmenübung der Storengy in Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren aus der Umgebung unterlag im Vorfeld aber größter Geheimhaltung – auf beiden Seiten.

Rund 120 Einsatzkräfte waren vor Ort. Dabei galt es auch einen Brand zu löschen und eine eingeklemmte Person zu befreien.

Dadurch, so erklärt Astrid Dolak, Pressesprecherin der Storengy, soll die Übung so realistisch wie möglich gestaltet werden, um so einen möglichen Ernstfall unter optimalen Bedingungen proben zu können. So rückten auch 13 Feuerwehren aus dem Umkreis an. 25 Fahrzeuge und rund 120 Einsatzkräfte waren vor Ort. Und auch ein Krisenteam der Storengy war sofort am Speicher zur Stelle. Beim Eintreffen mussten die Teams die Lage beurteilen und entsprechend reagieren und koordinieren. Dazu gehörte das Absperren und Sichern der Unfallstelle, die Befreiung und Versorgung der verletzten Person sowie die Bekämpfung des ausgebrochenen Feuers.

„Bei derartigen Übungen wird die Funktionsfähigkeit von Meldeketten und Einsatzbereitschaften getestet und die Zusammenarbeit mit den Einsatzmannschaften trainiert. Sicherheit steht an erster Stelle und so werden alle Maßnahmen für den einwandfreien Betrieb des Erdgasspeichers getroffen“, führt Astrid Dolak aus. Zudem soll durch derartige Übungsszenarien herausgefunden werden, ob es Verbesserungsmöglichkeiten im Ablauf gibt und ob Mannschaften und Ausstattung den Herausforderungen gewachsen sind. Wie Astrid Dolak erklärt, sei die Übung zufriedenstellen abgelaufen. Vor allem die Zusammenarbeit mit den lokalen Wehren habe hervorragend funktioniert.

Von Katja Lüdemann

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