Polizei und Rettungskräfte waren in Diesdorf mit einem Großaufgebot vertreten

Überschaubares Gewirr

+
Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte arbeiteten gut zusammen: Polizist Jörg Bialas (l.) beim Einweisen der Helfer.

Diesdorf. Hunderte Besucher auf dem historischen Diesdorfer Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum und ebenso hunderte parkende Autos rings um das Gelände an der schmalen Molmker Straße brachten am Wochenende den kleinen Flecken infrastrukturell an den Rand des Machbaren.

Es war jedoch ein überschaubares Chaos, denn natürlich gab es Parksünder und parkende Autos, die den reibungslosen Einsatz von Rettungswagen im Ernstfall behindert hätten und die von den Mitarbeitern des Ordnungsamtes der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf an den beiden Einsatztagen am Sonnabend und Sonntag immer wieder belehrt werden mussten. 

Diesdorf zugeparkt: Hunderte Autos brachten den kleinen Ort an den Rand des Machbaren. Verkehrssünder wurden auf ihr Falschparken hingewiesen und bekamen entsprechende Verwarnungen.

Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte waren in Diesdorf mit einem Großaufgebot vertreten. „Es gab keine besonderen Vorkommnisse“, fasste Jörg Bialas, der zuständige Regional-Bereichsbeamte der Polizei in der Region Beetzendorf-Diesdorf, bereits am Sonntagmorgen auf Anfrage der AZ zusammen. Gemeinsam mit seiner Kollegin, der Polizeihauptmeisterin Kathy Lösche hatte er die Situation in Griff, ermahnte Falschparker und wies auch die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr in ihre Tätigkeit ein.

Laut Salzwedels Polizeisprecher Frank Semisch gab es während der beiden Weihnachtsmarkt-Festtage am Wochenende auf der angrenzenden Molmker Straße lediglich einen kleineren Unfall mit Blechschaden beim Rangieren eines Autos. „Sonst lief alles gut ab“, fasste auch Diesdorfs Bürgermeister Fritz Kloß die beiden turbulenten Tage zusammen, denn auch in ruhigen Zeiten bildet die Molmker Straße wegen der angrenzenden Grundschule einen Verkehrssicherheits-Schwerpunkt im Ort.

Am Wochenende wurde beim Parken schon das eine oder andere Auge zugedrückt. „Das Hauptproblem beim Parken sind die aufgeweichten Bankette an den Straßenrändern“, konstatiert der Bürgermeister. Nur eine Technikpanne gab es beim Markt, als am Sonnabend für 30 Minuten der Strom ausfiel. „Doch niemand geriet deshalb in Panik oder verließ das Gelände. Alle holten ihre Taschenlampe oder Kerzen heraus und dann wurde es erst richtig gemütlich“, hieß es seitens der Gäste.

Von Kai Zuber

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare