65 Gespanne mit 200 Hunden beim Schlittenhunderennen

Tierische „Formel I“ startbereit

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Das Training der Teilnehmer beim Hundeschlittenrennen in Apenburg läuft seit Wochen. Foto: zuber

Apenburg – Apenburgs ganz besondere „Formel I“ findet am 16. und 17. März auf einem abgesteckten Gelände mit Wiesen und Waldstücken statt. Aber bekanntlich nicht mit 750-PS-Ferraris, sondern mit vier bis acht „HS“, was im Fachjargon Hundestärken bedeutet.

An beiden Tagen ist Spannung garantiert – auch ohne Schnee. Oder kommt er doch vielleicht noch? Jedenfalls sind die Musher (Wagenlenker) auf beide Wetter-Varianten gut vorbereitet. Ohne Schnee geht es statt mit Schlitten mit einem Wagen, ähnlich wie beim römischen Wagenrennen, auf die Piste.

Die Rennstrecke nahe Apenburg steht fest. Start und Ziel liegen beim Hauptlager (Orange). 

Das Terrain ist abgesteckt. Am westlichen Ortsrand von Apenburg ist eine sechs Kilometer lange Strecke festgelegt. Start und Ziel liegen beim Hauptlager. Dort befinden sich auch die Parkplätze der anreisenden Zuschauer. „Es wird ein regelrechtes Volksfest in diesem Jahr“, versprach Mitorganisator Uwe Fritz aus Apenburg. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Die Anfahrt zum Besuchergelände erfolgt über Apenburg-Mühlenweg, die kleine Landstraße nach Klein Apenburg entlang. Es ist alles ausgeschildert.

Mit bei dem Rennen dabei ist die Hunderasse „Alaska Malamute“. Es sind aber noch zwei andere Rassen am Start – die „Siberian Husky“ und die „Samojede“. Insgesamt treten 65 Gespanne mit über 200 Hunden gegeneinander an. Die Wertung erfolgt getrennt, da auch die Hunde unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Der Platzansager wird auch für die Besucher allgemein verständliche Informationen geben, sodass auch Laien ihren vollen Spaß am Wettkampfgeschehen haben werden. Start an beiden Tagen des 16. und 17. März ist gegen 10.30 Uhr bis etwa 14 Uhr. Am Sonnabend, 16. März, gibt es zusätzlich noch ein Rennen für die Jüngsten. „Hoffen wir also auf gutes Wetter und viele Zuschauer, denn eine neue Apenburger Tradition wurde geboren“, unterstreicht Uwe Fritz.

Mit am Start ist unter anderem die altmärkische Musherin Carolin Schulz aus Buchwitz. Sie ist inzwischen in Fachkreisen zu einem echten Champion herangewachsen. „Da werden wohl nicht nur Ihre Großeltern Martin und Maria Wiswedel aus Apenburg an der Piste stehen und sie anfeuern“, meint der Mitorganisator. Weitere Angaben zum Rennen gibt es im Internet unter www.husky-sachsen-anhalt.de.

VON KAI ZUBER

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