Bislang keine Reaktionen nach Aussetzung von Belohnung

Tierheim weiter auf Suche

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Ein ehemaliger Mitarbeiter des Tierheims Ahlum hatte auf Höfen in Hanum und Lüdelsen Tiere verwahrlosen lassen. Der Verbleib einiger Tiere ist weiterhin ungeklärt.

mit Lüdelsen / Ahlum. Nach dem Tierschutzskandal in Lüdelsen Anfang Dezember – ein ehemaliger Tierheim-Mitarbeiter aus Hanum hatte dort Pferde verwahrlosen und verhungern lassen (wir berichteten) – ist das Tierheim in Ahlum nach wie vor auf der Suche nach Tieren aus seinem Besitz.

Auch weiterhin werden zwei Rappschecken-Ponys, ein fuchsfarbenes Pony, ein Araber-Hengst (Schimmel) sowie zwei Ziegen vermisst. Um Klarheit über deren Verbleib zu bekommen, hatte der Verein eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zum Auffinden der Tiere führen. „Bislang gab es darauf keine Ressonanz“, teilte Vorstandsvorsitzende Ursula Lohse auf Nachfrage der Altmark-Zeitung mit.

Erste Hinweise, die kurz nach Bekanntwerden des Skandals beim Tierheim eintrafen, hatten sich nur teilweise bewahrheitet. So hatte der vermeintliche Tierschützer aus Hanum, gegen den die Staatsanwaltschaft Stendal ermittelt, offenbar kurz vor der Durchsuchung seines Hofes durch Polizei und Veterinäramt abgemagerte Pferde bei Bekannten aus der Nachbarschaft untergestellt. Ein anderer Fall, bei dem ein im Besitz des Tierheimes befindlicher Hengst bei Dähre vermutet wurde, stellte sich dagegen als Fehlinformation heraus. „Das Pferd ist in privatem Besitz, das ist sicher nachgewiesen“, so Ursula Lohse.

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