Raser haben es nun schwerer

Tempolimit und Schikanen zwischen Audorf und Siedenlangenbeck

Weg
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Der ländliche Weg von Audorf nach Siedenlangenbeck wurde nicht für den Durchgangsverkehr gesperrt, aber das Tempo ist auf 30 km/h begrenzt, und nur Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen sind dort erlaubt.
  • Christian Reuter
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Für den ländlichen Weg von Audorf nach Siedenlangenbeck ist eine Lösung im Kampf gegen Raser gefunden worden. Die Strecke wurde zwar nicht für den Durchgangsverkehr gesperrt, wie von Bürgern aus Audorf gefordert, aber durch ein Tempolimit und Schikanen unattraktiver für Möchtegernrennfahrer gemacht.

Einwohner aus Audorf hatten sich immer wieder darüber beschwert, dass durch ihr Dorf und über den Weg nach Siedenlangenbeck gerast wird und der Verkehr deutlich zugenommen hat (AZ berichtete). Eine Forderung der Audorfer lautete, das Tempo-30-Schild im Dorf zu versetzen. „Bisher stand das Schild am Spielplatz. Gewünscht war, dass die Begrenzung schon kurz nach der Kreuzung mit der Hauptstraße gilt. Das haben wir nun umgesetzt“, informierte Beetzendorfs Bürgermeister Lothar Köppe im jüngsten Bauausschuss der Gemeinde.

Der ländliche Weg von Audorf nach Siedenlangenbeck wird allerdings nicht für den Durchgangsverkehr gesperrt, sondern bleibt für die Allgemeinheit frei befahrbar. Darauf habe man sich mit den Audorfer Bürgern geeinigt, teilte Köppe mit.

In Audorf steht das Tempo-30-Schild jetzt schon weit vor dem Spielplatz, am Beginn des Kopfsteinpflasters, damit Autofahrer nicht mehr durch das Dorf rasen.

Um das Rasen auf der Strecke zu unterbinden, seien aber weitere Schikanen eingerichtet worden. „Auf unserer Seite haben wir drei Aufpflasterungen gemacht“, sagte der Bürgermeister. Ganz konkret seien die schon vorhandenen Aufpflasterungen um zehn Zentimeter erhöht worden. Die Kosten dafür bezifferte er auf 2.700 Euro.

Weitere Aufpflasterungen könnten noch folgen. Zunächst wolle man aber abwarten, wie sich die Maßnahmen auf das Verhalten der Kraftfahrer auswirken werden. Ein Tempolimit von 30 km/h und eine Tonnagebegrenzung gelten bereits auf dem Weg.

Der Bürgermeister kann sich Aufpflasterungen wie auf dem Weg von Audorf nach Siedenlangenbeck auch auf der Ortsverbindung von Gischau nach Käcklitz vorstellen. Allerdings rät er von aufschraubbaren Schikanen ab, weil die zu leicht entwendet werden könnten.

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