Neues Nest aufgebaut – Avacon und Jagdgenossen helfen

Die Störche können wieder nach Hohentramm kommen

Ein neues Storchennest für Hohentramm: Ronald Schaper (l.) von der Avacon und Norman Schulz vom Vorstand der Jagdgenosenschaft Hohentramm waren unter anderen am Aufbau auf einer Gemeindewiese beteiligt.
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Ein neues Storchennest für Hohentramm: Ronald Schaper (l.) von der Avacon und Norman Schulz vom Vorstand der Jagdgenosenschaft Hohentramm waren unter anderen am Aufbau auf einer Gemeindewiese beteiligt.

Hohentramm – Seit etwa acht Jahren gab es in Hohentramm keinen Storch mehr, zumindest keinen, der sich in dem Ort bei Beetzendorf niedergelassen hatte. Doch das könnte sich 2021 ändern, denn vor wenigen Tagen wurde im Dorf ein neues Storchennest aufgebaut.

Dirk Bindemann von der Firma Omexom aus Kakerbeck und Norman Schulz füllten das Nest mit Stroh.

Die Initiative dazu kam von Ulrich Hehlig und Norman Schulz, Vorsitzender bzw. Vorstandsmitglied der Jagdgenossenschaft Hohentramm. „Das alte Storchennest am Rundling sollte weg, da haben wir uns der Sache angenommen“, erzählte Norman Schulz. Am alten Standort hätten Anwohner sich vom Kot der Störche beeinträchtigt gefühlt. Um so erfreuter zeigten sich Schulz und seine Jagdgenossen, dass am nördlichen Ortsrand auf einer Wiese, die der Gemeinde gehört, ein nahezu idealer Standort für Störche gefunden wurde. „Den alten Strommast stellte die Avacon zur Verfügung, das Metallgestell fürs Nest haben wir vom Storchenbeauftragten Thomas Koberstein abgeholt“, sagte Schulz. Er und seine Mitstreiter fertigten das Nistgeflecht und den Boden für das Nest an.

Zum Aufbau des Storchennestes auf dem ausgedienten Strommast war die Avacon mit Spezialtechnik vor Ort. Unterstützt wurde sie dabei vom Partnerunternehmen Omexom aus Kakerbeck.

VON CHRISTIAN REUTER

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