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Stefan Borchert und Silke Niebur treten in Rohrberg zur Bürgermeisterwahl an

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Von: Christian Reuter

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Silke Niebur tritt zur Wahl zum Rohrberger Bürgermeister an. © Christian Reuter

Stefan Borchert und Silke Niebur treten zur Wahl eines neuen Bürgermeisters in Rohrberg am 16. Oktober an. Die beiden Bewerber wurden am Mittwoch, 21. September, vom Wahlausschuss in Beetzendorf für die Wahl zugelassen.

Beetzendorf / Rohrberg. „Ich freue mich, dass es zwei Kandidaten für die Wahl in Rohrberg gibt. Ich wünsche beiden einen fairen Wahlkampf“, sagte der Wahlleiter und Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf, Michael Olms.

Die Stelle des Rohrberger Bürgermeisters war zum 7. Januar 2023 ausgeschrieben worden, die Bewerbungsfrist endete am Dienstag um 18 Uhr. Beim Wahlausschuss waren zwei Vorschläge eingegangen, die Bewerbungen von Stefan Borchert und Silke Niebur. „Inhalt und Form entsprechen den wahlrechtlichen Bestimmungen. Es gibt keine Beanstandungen“, erklärte Olms. Damit sind beiden Kandidaten für die Wahl zum Rohrberger Bürgermeister zugelassen.

Die Wahlbenachrichtigungskarten seien bereits gedruckt worden. „Möglicherweise werden sie zum Ende der Woche in den Briefkästen der Wahlberechtigten sein“, teilte der VG-Bürgermeister mit. Und fügte noch hinzu: „Ich rufe dazu auf, dass sich viele Bürger an der Wahl beteiligen.“

Silke Niebur ist 55 Jahre alt und lebt in Rohrberg. Dort führt sie einen Meisterbetrieb für Schneiderei und Raumausstattung. Seit 14 Jahren wirkt sie im Gemeinderat mit. „Ich bin in Rohrberg aufgewachsen, das liegt mir sehr am Herzen“, sagte Niebur.

Sie wolle die vom Bürgermeister Bernd Schulz angeschobenen Projekte wie das neue Baugebiet und das geplante Ärztehaus in Rohrberg zu Ende bringen. Silke Niebur engagiert sich als Notfallseelsorgerin beim Altmarkkreis Salzwedel und in der Rohrberger Kirchengemeinde. Sie pflege einen offenen und ehrlichen Umgang mit den Menschen, erklärte sie gegenüber der Altmark-Zeitung.

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Stefan Borchert wurde ebenfalls zur Wahl zugelassen. © Privat

Stefan Borchert ist 41 Jahre alt, Metallbaumeister und wohnt in Ahlum. Er führt seit elf Jahren einen Metallbaubetrieb. Im Rohrberger Gemeinderat sitzt Borchert seit acht Jahren, zudem ist er seit drei Jahren auch Mitglied des Verbandsgemeinderates. Sollte Stefan Borchert die Wahl gewinnen, würde er für einen Neuanfang in Rohrberg stehen.

Am Dienstag, 27. September, stellen sich Silke Niebur und Stefan Borchert in einer Einwohnerversammlung in Rohrberg im kleinen Saal des alten Bahnhofs den Fragen der Bürger. Beginn ist um 19 Uhr. 

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