Schlamm bis zur Bordsteinkante

Stadtweg an der Grundschule Jübar wieder überspült

Auf dem Stadtweg an der Grundschule auf einer Länge von rund 60 Metern und auf einem Teil der Friedhofstraße stand der Schlamm bis über die Bordsteinkante.
+
Auf dem Stadtweg an der Grundschule auf einer Länge von rund 60 Metern und auf einem Teil der Friedhofstraße stand der Schlamm bis über die Bordsteinkante.

Jübar – Als Gemeindearbeiter Kurt Ziebell am Mittwochmorgen zur Grundschule gerufen wird, traut er seinen Augen nicht.

Auf dem Stadtweg an der Grundschule auf einer Länge von rund 60 Metern und auf einem Teil der Friedhofstraße steht der Schlamm bis über die Bordsteinkante.

Das nächtliche Gewitter hatte dafür gesorgt, dass vom nahen Kahnberg Wasser und Schlamm auf diese beiden Abschnitte drückte. „Das ist in zehn Jahren schon das vierte Mal und fast so schlimm wie mit der Jauche, die aus einem Tank der Agrargenossenschaft auslief“, erinnert sich Gemeindearbeiter Ziebell.

Den ganzen Mittwoch war der Gemeindearbeiter damit beschäftigt, so einigermaßen den Schlamm von den Straßen zu bekommen. Gestern kam dann Hilfe von der Agrargenossenschaft des Ortes.

Dirk Darges und Steffen Jordan halfen mit Hublader und Fegegerät, die Straßen zu säubern. „Ich bin so froh, dass die Agrargenossenschaft hilft“, sagte Ziebell, der bereits sichtlich geschafft war. Von den vier Wassereinläufen im Stadtweg hat Ziebell inzwischen drei wieder gesäubert. „Den einen schaffe ich auch noch“, sagte er. Ziebell befürchtet, dass in Zukunft solche Wetterunbilden zunehmen. „Dann bekommen wir immer wieder solche Schlammlawinen vom Kahnberg hier her“, sagte er. Seiner Meinung nach, könnte die Gemeinde das Problem aber in den Griff bekommen, wenn am Rande des Stadtweges ein Auffangbecken gebaut würde.

„Das Becken würde den Schlamm zunächst auffangen“, ist sich Ziebell sicher. Im Ortsteil Lüdelsen sah es am Mittwochmorgen ähnlich aus. Dort sind zwei Häuser am Mehmker Weg durch Wassermassen vom nahen Berg regelrecht „abgesoffen“. Auch hier müsste sich die Gemeinde über Abwehrmaßnahmen Gedanken machen. „Das mit den Wetterunbilden wird durch den Klimawandel bleiben“, ist Kurt Ziebell überzeugt.

VON RÜDIGER LANGE

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare