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Sperrung der Friedensstraße in Dähre wieder aufgehoben

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Von: Christian Reuter

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Straße
Wegen eines Wasserrohrbruchs am ersten Weihnachtsfeiertag war die Friedensstraße in Dähre bis Mittwoch in Richtung Salzwedel gesperrt. Am Donnerstag, 30. Dezember, konnten die Fahrzeuge dort aber wieder passieren. Nur die auf dem Gehweg herausgenommenen Pflastersteine müssen noch verlegt werden. © Christian Reuter

Für Aufregung hatte am ersten Weihnachtsfeiertag ein Wasserrohrbruch in der Friedensstraße in Dähre gesorgt. Dadurch war die Straße bis zum Mittwoch nur in Richtung Diesdorf befahrbar. Inzwischen ist der Schaden repariert, nur die auf dem Gehweg herausgenommenen Pflastersteine müssen noch verlegt werden.

Dähre - Der Wasserrohrbruch hatte sich am 25. Dezember gegen 22.10 Uhr nur wenige Meter vom Abzweig nach Fahrendorf entfernt ereignet. In sehr kurzer Zeit waren große Mengen Wasser über einen Gehweg auf die Fahrbahn geströmt.

Da zu dieser Zeit zweistellige Minustemperaturen herrschten, verwandelte sich die Friedensstraße an dieser Stelle schnell zu einer Eisfläche. Damit kein Verkehrsteilnehmer zu Schaden kam, sicherten Polizei und Feuerwehr den betroffenen Bereich ab. Danach kamen Sand und Streusalz zum Einsatz.

Trotzdem musste die Friedensstraße halbseitig gesperrt werden. Sie war nur noch in Richtung Diesdorf befahrbar. In Richtung Salzwedel war der Verkehr über die Bahnhofstraße umgeleitet worden.

Doch wie konnte es überhaupt zu dem Wasserrohrbruch kommen? Wie lange dauerte die Reparatur? Und wie oft kommen solche Wasserrohrbrüche heutzutage noch vor?

Die Altmark-Zeitung fragte dazu am Donnerstag, 30. Dezember, beim zuständigen VKWA (Verband Kommunaler Wasserversorgung und Abwasserbehandlung) Salzwedel nach. Trotz mehrfacher Versuche per E-Mail und per Telefon war allerdings keine Stellungnahme zu erhalten.

Dähres Bürgermeister Bernd Hane erklärte auf Nachfrage der Altmark-Zeitung, die Trinkwasserleitung unter dem Gehweg an der Friedensstraße sei maximal 25 Jahre alt und damals beim Erneuern der Straße verlegt worden.

Eine solche Leitung müsste eigentlich länger halten. „Vielleicht war es ein Materialfehler“, vermutete der Dährer Bürgermeister.

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