Theater der Altmark gastiert in der Kita in Winterfeld / Probleme mit alter Küche / Sponsoren gesucht

Auf spannender Mondfahrt

Die Mädchen und Jungen aus Winterfeld lachten herzhaft bei der Theatervorstellung im Gruppenraum.

Winterfeld. Für die ganz Kleinen war es dann doch etwas gruselig. Eine Erzieherin brachte vier Steppkes schnell aus der spannenden, abenteuerlustigen und teilweise lauten Aufführung des Theaters der Altmark.

Maik Rogge, bald auch in einem ARD-Tatort zusehen, gastierte mit dem Ein-Mann-Stück „Peterchens Mondfahrt“ in der Kita „Winterfelder Spatzen“. Die anderen Kinder genossen die Aufführung mit der großen Pauke, die immer wieder zum Einsatz kam. Kita-Leiterin Susett Bierstedt freute sich über den mittlerweile traditionellen Besuch der Theater-Crew in Winterfeld. „Die Auftritte spendiert uns immer wieder der Förderverein“, betonte die Erzieherin.

Der Förderverein war es auch, der zuletzt am Rande der Jahreshauptversammlung auf einen Mangel in der Kindertagesstätte hinwies. Es geht um die fast 40 Jahre alte Küche, die absolut nicht kindgerecht ist. „Wenn wir etwas zubereiten wollen, dann nehmen wir alle Sachen mit in den Gruppenraum“, erklärte Susett Bierstedt am Donnerstag. Sei es nur um Pudding anzurühren oder einen Obstsalat vorzubereiten. Eine Anfrage bei der Verbandsgemeinde für eine neue Küche war negativ beschieden worden, obwohl sich der Förderverein finanziell beteiligen wollte. „Wir suchen jetzt Sponsoren“, betonte die Kita-Leiterin. Andrea Döge-Wotapek, Vorsitzende des Fördervereins, teilte mit: „Das Ziel des Vereins ist es, dass unsere Kita ihre Traummitmachküche bekommt.“ Dazu sollen alle Mitglieder bei der Sponsorensuche helfen. Auch die Mitgliederwerbung steht auf der Agenda des Fördervereins. Eine Bildercollage im Eingangsbereich soll die Erfolge des Vereins präsentieren.

Ein kleines Erfolgserlebnis hatten die Kinder bereits am Donnerstagmorgen. Die Kinder hatten mit Lese-Omi Beate Döge einen Brief an den Osterhasen geschrieben. Am Morgen gab es dann für alle Mädchen und Jungen Post aus Osterhausen. Da staunten die Kinder und ließen sich die netten Worte vorlesen.

Von David Schröder

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