VG-Bauausschuss beschließt Umwidmung von Mitteln für Kita in Rohrberg

Sonnenschutz für Jübar muss warten

Grundschule in Jübar
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Der Sonnenschutz für die Grundschule in Jübar wird voraussichtlich nicht vor September dieses Jahres angebracht. Denn der VG-Bauausschuss beschloss eine Umwidmung der Mittel zugunsten der Kita-Sanierung in Rohrberg.
  • Christian Reuter
    vonChristian Reuter
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Im Rahmen der laufenden Sanierung an der Grundschule in Jübar soll auch ein Sonnenschutz am Gebäude angebracht werden. Doch diese Maßnahme wird verschoben. Grund dafür sind die Mehrkosten bei der Sanierung der Kita in Rohrberg. Deshalb beschloss der Planungs-, Bau- und Vergabeauschuss des Verbandsgemeinderates Beetzendorf-Diesdorf während seiner jüngsten Sitzung am Mittwoch, 12. Mai, eine Umwidmung der Mittel in Höhe von 84.000 Euro von der Grundschule Jübar zur Kita Rohrberg.

Die Kindertagesstätte „Schoorbergzwerge“ wird seit März umgebaut, das heißt, brandschutz- und elektrotechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Bisher waren dafür rund 410.000 Euro geplant gewesen, doch die Sanierung wird wesentlich teurer werden. „Im Moment rechnen wir mit knapp 100.000 Euro an Mehrkosten für Rohrberg“, sagte VG-Bürgermeister Michael Olms. Denn es seien mehr Abbruch- und damit später auch mehr Trockenbauarbeiten als ursprünglich vorgesehen zu erledigen.

Auf der Tagesordnung der VG-Bauausschusssitzung stand noch der Beschluss, dass für die Sonnenschutzanlage an der Grundschule Jübar 75.000 Euro aus der Maßnahme für die Schulsanierung genommen werden. Doch nachdem die Mehrkosten für Rohrberg bekannt waren, schlug Diesdorfs Bürgermeister Fritz Kloß vor: „Dann lieber den Sonnenschutz verschieben und die Mittel für die Mehrkosten in Rohrberg verwenden.“ Es gehe nicht darum, den Sonnenschutz ganz zu kippen, aber Rohrberg sei erst einmal wichtiger. Beetzendorfs Bürgermeister Lothar Köppe stimmte Kloß zu. „Dann wird die Sonnenschutzanlage nicht im Juni, sondern im September fertig“, sagte Köppe.

Michael Olms erklärte, der Sonnenschutz werde über den Nachtragshaushalt umgesetzt. Mit dem Umwidmungsbeschluss solle verhindert werden, dass es bei der Sanierung der Rohrberger Kita einen Bauverzug gibt. Der Einbau des Sonnenschutzes könne auch noch im Oktober oder im Mai 2022 erfolgen. „Es geht darum, die Kita-Sanierung in Rohrberg rechtzeitig fertigzustellen“, verdeutlichte der VG-Bürgermeister. Er griff den Vorschlag von Fritz Kloß auf, 84.000 Euro (davon 67.000 Euro vom Klassenraum plus) für die Kita Rohrberg zu verwenden.

Daraufhin fasste der VG-Bauausschuss den Beschluss, die Mittel von der Schule in Jübar nach Rohrberg umzuwidmen. Sieben Mitglieder stimmten dafür und zwei dagegen.

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