Saatbau Clenze baut Standort Dähre aus

Silos für 2,5Millionen Euro

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Axel Schröder (r.) erklärt am Standort Dähre das Bauprojekt mit sechs weiteren Getreidesilos und einer zweiten Waage.

Dähre. Die Gemeinde Dähre befürwortet den Bau von sechs neuen Getreidesilos auf dem Raiffeisen-Gelände am südöstlichen Ortsrand. „Vorteilhaft ist natürlich, dass im Zuge der Investitionen vor allem regionale Firmen beteiligt werden“, sagte Dähres Bürgermeister Harald Heuer.

Die Investition der Saatbau Clenze ist aus Sicht der Kommune eine Investition in den Standort und damit auch in die Zukunft der ländliche geprägten Region. So sieht es auch Axel Schröder, Geschäftsführer der Saatbau Clenze, im AZ-Gespräch. „Die sechs neuen Getreidesilos mit einer Gesamtkapazität von 12 000 Tonnen sind aus unserer Sicht eine notwendige Kapazitätserweiterung, die zugleich Arbeitsplätze vor Ort sichert“, so Schröder. Bislang konnten die vorhandenen Silos rund 15 000 Tonnen Getreide lagern, doch das reichte nicht mehr. Zugleich, so Schröder, werde eine zweite Waage für Fahrzeuge gebaut, welche die Abfertigung optimiert. Die Investition bezifferte der Geschäftsführer auf rund 2,5 Millionen Euro. Zu den Auflagen des Projektes gehört unter anderem eine moderne Staub-Absaugvorrichtung. Baugenehmigungsbehörde ist der Altmarkkreis Salzwedel. Schröder versicherte, möglichst viele einheimische Firmen zu beteiligen. Baustart ist nach dem Frost. „Schon im Sommer soll das Vorhaben in Dähre abgeschlossen sein“, sagte Axel Schröder.

Von Kai Zuber

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