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Silke Niebur gewinnt Kopf-an-Kopf-Rennen in Rohrberg

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Von: Kai Zuber

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Mehrere Gratulanten waren am Sonntagabend in den kleinen Saal der Gemeinde in Rohrberg gekommen, darunter Ratsmitglieder, Familienangehörige und Pastor Falko Schilling (5.v.l.). © Kai Zuber

Mit einem Sieg für Silke Niebur (AZ berichtete) ging am Sonntag in Rohrberg das bereits im Vorfeld erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Bürgermeisterwahl zu Ende. Nur 7,26 Prozent Differenz beziehungsweise 43 Wählerstimmen lagen zwischen Siegerin Silke Niebur und Mitbewerber Stefan Borchert, die beide als Einzelkandidaten angetreten waren. Silke Niebur ist damit die Siegerin der Bürgermeisterwahl der Gemeinde Rohrberg.

Rohrberg. Niebur konnte 318 Stimmen (53,63 Prozent) auf sich vereinen. Auf Stefan Borchert entfielen 275 Stimmen (46,37 Prozent). Es gab 594 Wählerinnen und Wähler und 593 gültige Stimmen (AZ berichtete).

Bürgermeister-Bewerber Stefan Borchert fuhr in seinem Heimatort Ahlum mit 80,69 Prozent einen haushohen Sieg ein. Der Ahlumer unterlag jedoch seiner Kontrahentin in den Wahlbezirken Rohrberg und Bierstedt. In Rohrberg gab es mit 438 Wahlberechtigten auch die meisten Stimmen zu holen.

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Silke Niebur, künftige Bürgermeisterin in Rohrberg. © Kai Zuber

In Rohrberg konnte Niebur 73,71 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, in Bierstedt sogar 82,67 Prozent.

Interessant ist das Ergebnis der Briefwähler-Auszählung: Hier siegte der Herausforderer Stefan Borchert knapp mit 50,77 Prozent der Stimmen. 65 Briefwähler von 878 Wahlberechtigten nahmen an der Abstimmung insgesamt teil.

Wie es nun weitergeht mit der Lokalpolitik in der Gemeinde Rohrberg, darüber gab Silke Niebur noch am Sonntagabend nach ihrem Sieg bei der Bürgermeisterwahl einen kleinen Einblick, als sie vor ihren Fürsprechern und Gratulanten eine kurze Rede hielt: Sie wolle ihr Bestes geben, damit die Gemeinde wieder in ruhige Gewässer kommt. Dazu wolle sie in der seit Monaten gespaltenen Kommune wieder „alle an einen Tisch“ bringen, betonte die künftige Bürgermeisterin, die bislang den Kurs des scheidenden Rohrberger Ortschefs Bernd Schulz weitestgehend mitgetragen hat, der nicht wieder zur Wahl angetreten war.

Die höchste Wahlbeteiligung bei der Rohrberger Bürgermeister-Wahl gab es mit 72,12 Prozent übrigens im Ort Bierstedt, gefolgt von Ahlum (60,12 Prozent) und Rohrberg (57,53 Prozent).

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