Erfolgreicher Saisonstart in Beetzendorf

Schon 5.000 Gäste im Stölpenbad

Renate und Frank Hallensleben im Freibad Beetzendorf
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Die Rettungsschwimmer Renate und Frank Hallensleben von der DLRG Tangermünde kümmern sich gemeinsam mit Enrico Lehnemann um die Sicherheit der Gäste im Beetzendorfer Stölpenbad. In den ersten vier Wochen kamen schon rund 5.000 Besucher.
  • Christian Reuter
    VonChristian Reuter
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Einen erfolgreichen Saisonstart kann das Beetzendorfer Stölpenbad verzeichnen. „Seit der Eröffnung am 25. Mai kamen insgesamt schon rund 4.150 Besucher“, sagte Bürgermeister Lothar Köppe während der jüngsten Sitzung des Gemeinderates am 17. Juni. ImMai sind es nach seinen Angaben 611 Gäste gewesen, im Juni bis zur Sitzung 3.538. „Am 17. Juni hatten wir sogar über 500 Besucher“, zeigte sich Köppe sehr zufrieden mit dem Auftakt zur diesjährigen Badesaison.

Der Bürgermeister lobte auch das Verhalten der Besucher: „Es gab keine Kritik an den Maßnahmen, das hat mich sehr gefreut.“ Denn zum Saisonstart und noch bis eine Woche danach mussten die Gäste entweder genesen, getestet oder schon gegen Covid-19 geimpft sein. Das ist nun nicht mehr erforderlich.

Inzwischen liegt die Besucherzahl schon bei über 5.000, informierte Rettungsschwimmer Frank Hallensleben von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Tangermünde gestern auf AZ-Nachfrage. Durchschnittlich kommen nach seinen Worten täglich mehr als 400 Gäste in das beliebte Bad, was sicherlich auch an der konstant warmen Wassertemperatur von 28 Grad liege. „Wir haben in diesem Jahr viele Kinder und Jugendliche, mehr als sonst“, stellte der Rettungsschwimmer fest. Frank Hallensleben kümmert sich gemeinsam mit seiner Frau Renate und Enrico Lehnemann um die Sicherheit der Besucher. Wobei das längst noch nicht alles ist.

„Wir machen zusammen mit der DRK-Wasserwacht Stendal die Ausbildung der Rettungsschwimmer und nehmen auch die Seepferdchen ab“, erklärte Hallensleben. Bei den Seepferdchen sei man schon bis 2025 ausgebucht.

Renate und Frank Hallensleben passen aber nicht „nur“ auf, dass niemand im Bad zu Schaden kommt, sondern betreiben auch den Imbiss.

2022 besteht das Stölpenbad schon seit 90 Jahren. Zu diesem Jubiläum soll das Freibad eine neue Rutsche erhalten (AZ berichtete). Die Vorbereitungen dafür laufen bereits.

Und jeder Besucher des Bades kann selbst etwas dazu beitragen, denn am Eingang steht ein kleines Sparschwein, in das Spenden eingeworfen werden können. Vielleicht wird bis zum Jubiläum auch die Ausstellung zum Bad noch erneuert, die nur wenige Meter vom Schwimmbecken entfernt unter einem Dach zu sehen ist, denn viele Fotos sind inzwischen schon verblichen. „Wir sind da dran. Es wäre wohl auch besser, nur wenige und dafür größere Fotos zu zeigen“, sagte Lehnemann.

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