Aktive Nachwuchswerbung: Jugendfeuerwehr der Gemeinde Jübar steht in den Startlöchern

Schnuppertag mit Theorie und Praxis

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Die Fahrzeuge der Wehren aus der Gemeinde Jübar boten für die interessierten Jungen und Mädchen eine tolle Kulisse. Ringo Büst ließ die Autos für die angehenden Jugendwehrleute extra aufstellen.

eli Jübar. Seit einigen Jahren leiden die Ortswehren der Gemeinde Jübar an Nachwuchssorgen. Die aktiven Kameraden werden immer älter, ohne dass in ausreichender Anzahl junge Kameradinnen und Kameraden ausgebildet werden können.

Gemeindewehrleiter Ringo Büst wollte deswegen mit dem Jugendwehrschnuppertag den Feuerwehrnachwuchs fördern. Dem Jugendwehrleiter Büst stehen nun die beiden Kameraden Andreas Klink aus Gladdenstedt und René Brückner aus Nettgau zur Seite. Sie werden in Zukunft die jungen angehenden Feuerwehrleute als Jugendwarte betreuen.

Knoten machen – ein Kinderspiel.

Pünktlich fanden sich die Jungen und Mädchen an den Feuerwehren in Gladdenstedt, Lüdelsen und Hanum ein, um von den Ortswehrleitern mit den Einsatzfahrzeugen nach Jübar gebracht zu werden. Mit den Jübarer Jugendlichen waren insgesamt elf Kinder zusammen gekommen, die von Ringo Büst begrüßt wurden. Nach einer kleinen Einführung in die Geheimnisse der Feuerwehrarbeit übergab Büst an Klink und Brückner. Das Interesse der Mädchen und Jungen war geweckt. Im Anschluss an den theoretische Teil ging die kleine Truppe in die Garage des Gebäudes. Andreas Klink gab den Anwärtern rote Schläuche in die Hand. „Schlauchkegeln wird schon seit vielen Jahren traditionell von den Feuerwehrleuten geübt. Das gibt eine sichere Hand und ein Gefühl für die verschiedenen Löschschläuche.“ Mit diesem Rat nahm er einen aufgerollten Schlauch in die Hände und zeigte seinen Schützlingen, wie sie die Kegel treffen können.

Eine zweite Gruppe hatte sich um René Brückner versammelt, der den Kindern einige Kniffe beim Knotenknüpfen zeigte. Er staunte nicht schlecht, wie gut die Mädchen und Jungen mit den Seilen umgehen konnten.

„Diesen Kindern macht es viel Spaß, etwas neues beizubringen. Ich freue mich schon auf die zukünftigen Übungsstunden.“ Brückner erklärte seiner Gruppe, dass beim nächsten Treffen schon für das Manöver Schneeflocke geübt werden soll. Die Kinder werden allerdings noch ohne Wertung daran teilnehmen. „Ihr werdet viel Spaß haben“, gab er seinem Trupp noch mit auf den Weg.

Am 9. Februar findet das nächste Treffen der Jugendwehr statt. Dann sollen möglichst auch Eltern dabei sein, um die Aufnahme ihrer Kinder in die jeweiligen Ortswehren vor zu nehmen. Auch Kinder, die den Schnuppertag verpasst haben, oder verhindert waren, können sich gerne bei den Jugendwarten melden: Ringo Büst, Tel. (01 70) 322 66 15, René Brückner Tel. (01 71) 245 29 68, Andreas Klink Tel. (01 73) 917 18 36.

Mit den Treffen alle zwei bis drei Wochen und Veranstaltungen wie Kinonachmittage, Zeltlager, Fastfood und Manövern sollen die Jugendlichen für die Feuerwehrkameradschaft begeistert werden.

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