Gemeinde Jübar sucht Mitstreiter für die Kinder- und Jugendabteilung / René Brückner rührt die Werbetrommel

Schnuppertag für die Nachwuchs-Brandbekämpfer

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Der Schnuppertag bei der Jugendwehr Jübar war trotz guter Vorbereitung nicht so gut besucht wie gedacht. Lara Schnaugst (vorn, l.) und ihre Freunde hatten dennoch viel Spaß.

zu Jübar. Seit René Brückner die Jugendwehr der Gemeinde Jübar leitet, läuft die Nachwuchsarbeit mit viel Engagement weiter. Auch bei Wettkämpfen stellen sich immer mehr Erfolge ein. Doch den Jugendwart der Gemeinde Jübar plagen Sorgen.

Jugendwart René Brückner hat einiges vor in diesem Jahr.

Seine Truppe besteht nämlich nur aus acht Mitstreitern. Der Feuerwehr-Nachwuchs aus Jübar und Umgebung sucht also dringend junge Leute. Der Schnuppertag bei der Jugendwehr der Gemeinde Jübar am Gerätehaus war ein Anfang. René Brückner rührte hier einmal mehr die Werbetrommel, doch der Erfolg war aus seiner Sicht ziemlich bescheiden: „Wenn man dafür die viele Arbeit sieht, die wir uns gemacht haben und all den Aufwand der Vorbereitungen, dann könnte man etwas mehr erwarten“, so Brückner, dem Betreuerin Anne Kutschan für den weiblichen Nachwuchs zur Seite steht.

Doch immerhin hat sich der jüngste Schnuppertag auch irgendwie gelohnt: „Wir haben Zuwachs bekommen. Es ist Julius Markus“, erzählt Brückner. In den vergangenen Monaten hat sich viel bewegt in der quirligen Truppe: Die Ausrüstung wurde überprüft und die feuerwehrtechnische Ausbildung im A- und B-Teil durchgezogen.

Alle 14 Tage ist Dienst im Gerätehaus. Dort gab es bereits eine Einweisung am neuen Fahrzeug der Jübarer Wehr. Auch ihren 24-Stunden-Dienst absolvierte die Truppe mit Bravour. Besonders gut gefallen hat dem Nachwuchs das Ausbildungswochenende im Kinder- und Jugendzentrum (KiEZ) in Arendsee. Höhepunkte in diesem Jahr sind der Einsatz beim Ori-Marsch mit 24-Stunden-Dienst und der Wettkampf im Löschangriff nass. Vom 14. bis zum 18. Juni soll es auch ins Zeltlager Zichtau gehen.

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