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Schlechter Zustand der Gehwege und Restehaufen im Raum Rohrberg

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Von: Kai Zuber

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Die Abraumhalde in Ahlum unweit des Sees.
Die Abraumhalde in Ahlum unweit des Sees: Über mehrere Monate hinweg hatte sich dort nichts getan. © Freier Mitarbeiter

Ihren Unmut über den aktuellen Stand bei der Glasfaserverlegung durch den Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) brachten gleich mehrere Rohrberger Ratsmitglieder während der jüngsten Sitzung des Gemeinderates zum Ausdruck. Vor allem der schlechte Zustand der Gehwege nach den umfangreichen Schachtungen sowie Restehaufen der Bauarbeiter und Fremdfirmen wurden im Rat beklagt.

Ahlum / Rohrberg – Am Ahlumer See lagerte über Monate ein solcher Haufen unweit der Fischerhütte auf dem Areal, das seit Jahren als touristischer Campingplatz genutzt wird. „Die Bürgersteige sehen katastrophal aus“, kritisierte außerdem Ratsherr Holger Robra.

Und weiter: ZBA-Geschäftsführer Andreas Kluge wolle ja Landrat werden und müsse sich daher kümmern und die Aufgaben lösen, wetterte Robra ungehalten. Doch die Kommunikation mit den Subunternehmen vor Ort, welche die Schachtungen vornehmen, sei wegen der sprachlichen Verständigung oft schwierig. Die Bauarbeiter sprächen kein Deutsch, hieß es. Also würden Dolmetscher gebraucht, was die Sache nicht einfacher mache.

Ein weiteres Problem wurde im Rohrberger Rat dargelegt: Die Gewährleistungsansprüche müssten gesichert werden, meinten gleich mehrere Ratsmitglieder der Kommune. Denn: Demnächst folgen ja noch die Hausanschlüsse, und es muss abermals geschachtet werden.

Birgit Izykowski vom Bauamt der Verbandsgemeinde sagte im Rohrberger Rat, dass alle Beschwerden gesammelt und dann an den ZBA weitergeleitet würden. Alle Ortsbegehungen in den Dörfern sollten zudem möglichst mit den Ratsmitgliedern und Anliegern erfolgen.

Die aktuelle Glasfaserleitungsverlegung in der westlichen Altmark mit dem Ziel der Bereitstellung eines schnellen Internets fordert hin und wieder ihren Tribut. Dies bekamen vor kurzem auch Einwohner am Ahlumer Winkel zu spüren. Kollateralschäden im Erdboden bleiben trotz aller Sorgfalt offenbar nicht aus: Im Zuge der Glasfaserverlegung sei bereits eine Hausversorgungswasserleitung im Ahlumer Winkel im Untergrund „zerschossen“ worden, wie Anwohner beklagten.

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