Nachdem das Sanieren der Lindenstraße in Beetzendorf auf 2020 verschoben wurde, gab es nun Ausbesserungen

Schlaglöcher behelfsmäßig repariert

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Der Schwerlastverkehr durch den Ort hat über die Zeit die Straße gezeichnet. Eine Erneuerung ist unumgänglich.

Beetzendorf. Es holpert und poltert. Der Krach lässt bereits erahnen, wie schlecht es um den Zustand der Lindenstraße in Beetzendorf bestellt ist.

Die größten Schlaglöcher auf der Lindenstraße in Beetzendorf wurden Anfang des Monats als vorübergehende Zwischenlösung mit Kaltmischgut aufgefüllt, da die geplante Straßensanierung von der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt auf 2020 verschoben wurde.

Der Teilabschnitt am Bahnübergang Richtung Norden weist unfassbar viele Schlaglöcher auf, die den Verkehrsteilnehmern schon seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge sind. Aus diesem Grund ist eine Fahrbahnerneuerung dort unumgänglich. Das wünschen sich auch die örtlichen Behörden um die Gemeinde Beetzendorf als auch die Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf, die beide ihren Verwaltungssitz am Marschweg haben, der von der beschädigten Lindenstraße abgeht. Aus dem Bau- und Ordnungsamt heißt es zu dem Thema: Die Fahrbahn weist ein ausgeprägtes Rissbild in der Asphaltdeckschicht auf. Aufgrund von Ausbrüchen ist die darunter befindliche Pflasterdecke erkennbar. Durch das stetig gestiegene Schwerlast-Verkehrsaufkommen weist die Fahrbahnoberfläche eine hohe Unebenheit auf. Die Gehwege aus Betonplatten sind in einem desolaten Zustand. Das Fehlen von genügend Straßenabläufen begünstigt das Unterspülen von Bord und Fahrbahnrandstreifen. Mit dem Ausbau wird zur Verbesserung des Verkehrsablaufes und Verkehrssicherheit beigetragen, (Anlegen von Parkflächen, Erneuerung der Fußwege).

Die Umsetzung dieser Maßnahme war ursprünglich für 2018/19 vorgesehen, wurde nun aber von der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt auf das Jahr 2020 verschoben (die AZ berichtete). „Das ist ärgerlich. Was wir auf den Weg bringen konnten, haben wir gemacht. Alle Anträge wurden rechtzeitig gestellt“, meint Verbandsbürgermeister Michael Olms.

Auch Lothar Köppe, Bürgermeister von Beetzendorf, reagierte zerknirscht: „Wir sind enttäuscht und bedauern diese Verschiebung, denn das Problem ist doch brandaktuell.“ Neben der Lindenstraße sieht Köppe auch Handlungsbedarf beim sich nördlich anschließenden Steinweg. „Damit hier kein Unfallschwerpunkt entsteht, macht es Sinn, den Steinweg zu reparieren.“ Bei der vergangenen Gemeinderatssitzung erklärte Köppe, er wolle sich mit der Landesstraßenbaubehörde in Verbindung setzen. Für die Planung der Seitenbereiche der Lindenstraße, für die die Gemeinde zuständig ist, sollen die Bürger in einer Einwohnerversammlung zeitnah mit einbezogen werden, so der Beetzendorfer Bürgermeister abschließend.

In Folge der Verschiebung wurden die größten Schlaglöcher der Lindenstraße Anfang Mai mit Kaltmischgut ausgebessert. Diese vorläufige Übergangslösung soll die Fahrsituation zumindest ein wenig angenehmer machen, bis es endlich richtig losgeht.

Von Stefan Wasinski

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