Rastplatz in desolatem Zustand

Schlaglöcher zur Begrüßung am Diesdorfer Hünengrab

Sehenswertes Hünengrab in Diesdorf, jedoch ohne Wegweiser. Diesdorfs Bürgermeister Fritz Kloß wünscht sich mehr Engagement des Altmarkkreises in Sachen Tourismusmarketing.
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Sehenswertes Hünengrab in Diesdorf, jedoch ohne Wegweiser. Diesdorfs Bürgermeister Fritz Kloß wünscht sich mehr Engagement des Altmarkkreises in Sachen Tourismusmarketing.

Diesdorf – Nach mehrmaliger öffentlicher Kritik der Diesdorfer Einwohner hat die Kommune nun die Ordnung und Sauberkeit auf der kleinen Raststelle zwischen Waddekath und dem Ortseingang unweit der Tankstelle weitgehend im Griff. Müllprobleme gibt es dort aktuell nicht mehr.

Die Müllbehälter werden regelmäßig von den Diesdorfer Gemeindearbeitern geleert.

Willkommen im Altmarkkreis: Mit dieser völlig ruinierten Infotafel werden Touristen derzeit in Diesdorf begrüßt.

Doch es gibt derzeit bereits neue Probleme an der Raststelle. Denn: Altmark-Touristen werden dort in Diesdorf direkt an der Wittinger Straße (Landesstraße 8) mit zwei tiefen Schlaglöchern und einem völlig ruinösen Willkommensschild begrüßt, welches einst der Altmarkkreis an der viel befahrenen Straße Richtung Niedersachsen als Werbung für die Region aufstellte. Nun ist das ohnehin schon marode Schild komplett aus dem Rahmen aus Plexiglas gefallen.

„Das ist schade, auch dass man lange nichts mehr vom Altmarkkreis in Sachen Tourismusmarketing und Megalith-Route gehört hat“, meinte Diesdorfs Bürgermeister Fritz Kloß auf Anfrage der AZ. Auch das vor einem Jahr von Freiwilligen gesäuberte Areal des Hünengrabes direkt hinter der Raststelle könnte für Touristen besser beschildert und vermarktet werden, meint Kloß. Der Ortschef versprach aber, die beiden besagten Schlaglöcher an der Ein- und Ausfahrt mit Splitt verfüllen zu lassen.

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