Scheune kontrolliert abgebrannt

Die Scheune am Steinbergweg in Rohrberg war am Sonnabend nicht mehr zu retten. Die Feuerwehr ließ das Gebäude kontrolliert abbrennen und schützte stattdessen die Nachbargebäude. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Rohrberg - Von Peter Lieske. Vom Heulen der Sirene wurden die Rohrberger am Sonnabendmorgen geweckt. Um 6.11 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Drei Minuten später folgte der Sirenenalarm in Beetzendorf.

Der Brand einer Scheune am Steinbergweg wurde gemeldet. „Es war das gleiche Gebäude, wo im November die Strohdieben brannten“, berichtete Einsatzleiter Bert Juschus. Als der Verbandsgemeindewehrleiter aus Beetzendorf am Einsatzort eintraf, stand die Scheune bereits komplett in Flammen. „Sie war nicht mehr zu retten“, so der Einsatzleiter. Allerdings galt es, die Nachbargebäude vor den Flammen zu schützen. Für die Wasserversorgung musste eine lange Wegstrecke aufgebaut werden. Auf einer Länge von etwa 1 200 Metern bis zur Hartau wurde die Schlauchleitung gelegt. Zur Unterstützung bei der Wasserversorgung wurden die Wehren Ahlum, Stöckheim und Bierstedt nachalarmiert.

Während die Brandschützer die Nachbargebäude schützten, brannte die Scheune kontrolliert ab. Die Flammen drückten schwere Betonteile an den Außenwänden nach außen. Noch lange Zeit quiemte es aus dem abgebrannten Stallgebäude.

Außerdem nutzten die Kameraden die Wasserversorgung, um den Löschteich vor Ort wieder zu befüllen.

Nach knapp drei Stunden konnten die Wehren abrücken. Insgesamt waren 48 Kameraden mit neun Fahrzeugen vor Ort. Der besondere Dank galt Bodo Meyer, betonte der Gemeindewehrleiter. Der Geschäftsführer der Agrargenossenschaft Beetzendorf versorgte die Einsatzkräfte mit Essen und Getränken.

Wie die Polizei gestern mitteilte, wird wegen Brandstiftung ermittelt. Die Höhe des Schadens stand noch nicht fest. Zeugen werden gesucht.

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