Daniel Rieck und die Haselhorster Bürger kritisieren Straßensanierung

Sauer auf den Kreis

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Vor allem die Haselhorster kritisieren die Straßensanierung auf der maroden Plattenstraße, die noch aus DDR-Zeiten stammt.

zu Haselhorst / Lindhof. Sie kamen wohl mit Eimern statt mit dem Lastwagen voller Bitumen und kleckerten, statt ordentlich zu klotzen.

So lautet die ironisch gemeinte Kritik vieler Haselhorster und Lindhofer Einwohner über die jüngsten Ausbesserung-Maßnahmen des Altmarkkreises Salzwedel an der Kreisstraße zwischen den beiden kleinen Diesdorfer Ortsteilen.

Man sei diesbezüglich sauer auf den Kreis, so Diesdorfs Bauausschuss-Vorsitzender und Ratsmitglied Daniel Rieck. Vor allem die Haselhorster Bürger kritisieren die Sanierung auf der alten und marode Plattenstraße, die noch aus tiefsten DDR-Zeiten stammt.

„Nachdem etwa 20 Jahre dort gar nichts gemacht wurde, ist diese misslungene Maßnahme natürlich besonders bitter“, so Rieck, der seit einigen Jahren in Haselhorst wohnt. Eigentlich sollten die ziemlich lieblos und sehr sporadisch aufgebrachten Bitumenschichten Löcher in der Fahrbahn auffüllen. „Doch daraus wurde an jenen Stellen dann aber richtige Hügel, was die Sache ja auch nicht besser macht“, schimpft Daniel Rieck. Die Haselhorster wollen daher den Spieß einfach umdrehen und wenden sich an die zuständigen Stellen: „Bitte lieber nichts mehr machen!“ Und sie gehen sogar noch weiter: „Wir sind dazu bereit, selber Hand anzulegen“, so Rieck.

Viele Jahre war auch im Ort die Vorfahrt nicht geregelt, weil einige Schilder fehlten. Gegenwärtig setzen sich die Haselhorster auch dafür ein, vielerorts Tempo-30-Zonen auszuschildern. Hintergrund: Der landwirtschaftliche Verkehr hat stark zugenommen. „Außerdem sind die Fahrbahnen sehr eng, was eine Begegnung der Fahrzeuge erschwert“, erklärt der Bauausschuss-Chef weiter. Mehr Ausweichbuchten zu schaffen, sei daher eine gute Idee. Doch aus Positives gibt es aus Haselhorst: Die Gemeinde hat dafür gesorgt, dass der Friedhofseingang gepflastert wird.

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