Beeke-Überquerung ist marode

Sanierung auf der L 8 bei Wallstawe: Brückenbau für 1,2 Millionen Euro

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Die marode Brücke über die Beeke bei Wallstawe soll einem 1,2 Millionen Euro teuren Neubau weichen. Dafür soll auch der Kurvenbereich der Landesstraße 8 etwas entschärft werden.

Wallstawe. Die Brücke über die Beeke bei Wallstawe muss im kommenden Jahr saniert werden. Das teilt die Landesstraßenbaubehörde (LSBB) auf Nachfrage der AZ mit.

Nach Möglichkeit soll die Baumaßnahme mit geplanten Kosten von 1,225 Millionen Euro in der zweiten Jahreshälfte 2016 anlaufen. Die Gesamtbauzeit beziffert die LSBB auf neun Monate.

Das marode Bauwerk, über das die Landesstraße 8 in Richtung Wistedt führt, befinde sich in einem nicht mehr ausreichenden Zustand, hieß es weiter. „Das neue Bauwerk wird nördlich des vorhandenen errichtet. Dadurch wird auch die Linienführung im Kurvenbereich geringfügig verbessert“, berichtete die Behörde auch von einer Entschärfung der engen Kurve am Abzweig in Richtung Ellenberg. In Wallstawe war darüber schon spekuliert worden, allerdings war ein früherer Baubeginn erwartet worden.

Der Querschnitt des neuen Bauwerks werde erweitert, „sodass neben den hydraulischen Belangen auch die ökologischen Belange ausreichend Berücksichtigung finden werden“, so die LSBB. Der Behörde liege erst seit Kurzem der Plangenehmigungsbeschluss für den Ersatzneubau der Brücke über die Beeke vor. Dieser sei Voraussetzung für den Einstieg in die detaillierte Entwurfsplanung der Brücke. „Je nach Planungsfortschritt und Bereitstellung der Haushaltsmittel ist es Ziel, die Maßnahme im 3. Quartal 2016 zu beginnen und im 2. Quartal 2017 abzuschließen“, erklärte die Behörde.

Die Verkehrsbeschränkungen sollen sich während der Bauphase in Grenzen halten. Noch bis Mai dieses Jahres war die Brücke über den Kalten Graben erneuert worden. Diese liegt nur einige hundert Meter hinter der neuen Baustelle.

Von David Schröder

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