Holger Lingstädt organisiert Lkw-Fahrten nach Rumänien

Ein Sack Maismehl hilft drei Monate

Rumänische Grenzdörfer brauchen Hilfe: Mit 25 Euro ist ein Sack Maismehl bezahlt, davon kann eine Familie drei Monate Essen kochen.
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Rumänische Grenzdörfer brauchen Hilfe: Mit 25 Euro ist ein Sack Maismehl bezahlt, davon kann eine Familie drei Monate Essen kochen.

Beetzendorf/Rohrberg – „Seit 1990 engagieren wir uns in der Region Zvoristea und in Dörfern an der Grenze zur Ukraine, um bedürftige Familien zu unterstützen.

In den letzten Jahren haben wir zum Erntedankfest Lebensmittelpakete mit Mehl, Reis, Öl, Zucker, Schokolade und andere Güter gesammelt und gemeinsam mit anderen Sachspenden in einem großen Lkw nach Rumänien transportiert“, berichtet Holger Lingstädt, der in der Region Beetzendorf-Rohrberg die Hilfe koordiniert.

In diesem Jahr ist der Lkw schon weg. „Wir würden dennoch weiterhin gern vor Ort bedürftigen Menschen Lebensmittel zukommen lassen. Deshalb bitten wir diesmal um Geldspenden. Davon werden dann von unseren zuverlässigen Partnern in Rumänien Lebensmittel gekauft und verteilt“, so Lingstädt im AZ-Gespräch.

Die Lebensmittel in Rumänien seien sogar preisgünstiger, und es werde durch den wegfallenden Transport die Umwelt geschont, hieß es. Die nicht geringen Transportkosten könnten dann wiederum für Lebensmittel eingesetzt werden. Eine gute Möglichkeit zur Unterstützung seien Brot- und Maispatenschaften.

„Für 60 Euro kann eine Familie ein Jahr lang mit Brot versorgt werden. Mit 25 Euro ist ein Sack Maismehl bezahlt, davon kann eine Familie drei Monate Essen kochen“, so das Team der Rumänienhilfe „Zvoristea“. Außerdem würden derzeit noch interessierte Mitstreiter im Team gesucht. Nähere Informationen sind bei Holger Lingstädt unter Tel. (03 90 00) 90 137 zu erhalten.(zu)

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