Der Weihnachtsmann macht sich schon mal warm

Roland Plaasch aus Stöckheim läuft im Santa-Claus-Kostüm zur Hochform auf

Haus und Mensch
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Weihnachtliche Stimmung in Stöckheim: Tausende Lichter der insgesamt 35 Leuchtketten glitzern an den Wänden der Fassade sowie in Hof und Scheune. Schließlich wohnt dort der Weihnachtsmann.
  • VonKai Zuber
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Der altmärkische Weihnachtsmann hat sein Domizil im Rohrberger Ortsteil Stöckheim. Roland Plaasch läuft dort im Santa-Claus-Kostüm zur Hochform auf. Am Vorabend zum ersten Advent fällt der Startschuss für eine schöne, wenn auch etwas stressige Zeit des 68-jährigen Seniors - als Weihnachtsmann auf Abruf. Dann nämlich kommen schon die ersten Anfragen von Kitas und Privatpersonen für die Engagements. „Natürlich fällt das auch in diesem Jahr wegen Corona etwas geringer aus mit meiner Arbeit“, sagt Plaasch.

Stöckheim. Der Weihnachtsmann macht sich dennoch schon einmal warm. Die heimelige Zeit beginnt mit einem Abend, an dem Lieder gesungen und Gedichte aufgesagt werden. „Wir treffen uns hier bei mir seit acht Jahren zum ersten Advent in der Weihnachtsmann-Zentrale in Stöckheim mit Freunden vom Salzwedeler Harmonie-Chor. Es gibt Tiegelbraten und natürlich die Bescherung. Ohne ein Lied oder ein Gedicht kommt mir aber niemand davon“, lacht der anfangs etwas brummelige Bärtige.

Doch wer den Weihnachtsmann kennt, der weiß, wie man ihn um den Finger wickeln kann. Dann gibt es Schokolade und kleine Geschenke.

Weihnachtsmann Roland Plaasch aus Stöckheim in Aktion: Ohne Lied oder Gedicht kommt ihm keiner davon.

„Gesungen werden meist modernere Weihnachtslieder“, erklärt Roland Plaasch, der als Chef des Hauses natürlich streng auf die Corona- und 2-G-Regeln achtet. „Alle durchgeimpft und getestet“, meldet der Corona-Weihnachtsmann gehorsam. Bei Plaasch muss alles stimmen: Aus unzähligen Weihnachtsmann-Kostümen hat er das aus seiner Sicht beste ausgesucht.

„Die meisten Kostüme taugen nichts. Made in China? Da kommt bei mir keine Stimmung auf“, so der Stöckheimer.

Dann muss natürlich das ganze Haus geschmückt werden, schließlich wohnt dort der Weihnachtsmann. Tausende Lichter der insgesamt 35 Leuchtketten glitzern an den Wänden der Fassade sowie in Hof und Scheune. „Zum Glück wurde die stromsparende LED-Technik erfunden und mein Stromzähler dreht sich jetzt nicht mehr allzu schnell“, lacht der Bärtige.

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