Rekultivierte Deponie ist Thema im Kreisumweltausschuss

Rohrberg: Solarkraft statt Bauschutt

Baumaschinenführer Steven Gnahs aus Bittkau verschob im September des vergangenen Jahres den Boden auf der Deponie. Foto: Hamann

Rohrberg. Die ehemalige Bauschuttdeponie in Rohrberg ist saniert. Das berichtete auf AZ-Nachfrage Rohrbergs Bürgermeister Bernd-Heinrich Schulz. Die Deponie steht unter der Aufsicht des Altmarkkreises Salzwedel, Eigentümer ist aber die Gemeinde Rohrberg.

Nach Ende der Rekultivierung soll das Gelände in die Verantwortung der Gemeinde wechseln. Wie Birgit Eurich, Presseverantwortliche des Altmarkkreises, auf Nachfrage erklärte, sei die ehemalige Deponie – sie wurde 2010 geschlossen – Thema während der nächsten Sitzung des Umweltausschusses. Die ist für Donnerstag, 7. Februar, geplant. Für die Sanierung hatte der Altmarkkreis rund 190 000 Euro eingeplant. Letzter Betreiber war die Deponie GmbH Altmarkkreis Salzwedel mit Sitz in Gardelegen. Der Landkreis hatte sich vertraglich verpflichtet, die Deponie bei Vertragskündigung zu rekultivieren.

Die Gemeinde hat schon Ideen, was mit dem Gelände passieren soll. Ein Investor denkt darüber nach, dort Solarstromanlagen aufzustellen. „Es gibt keinen Vertrag, noch nicht. Aber das Interesse ist weiter da“, berichtete Bernd-Heinrich Schulz, der das Areal dafür verpachten würde. Man sei in der Verhandlungsphase, sagte der Bürgermeister. Photovoltaikanlagen empfindet er unproblematisch, da die Deponie von der Straße – die Bundesstraße 248 führt daran vorbei – nicht einzusehen ist.

Die Deponie ist für Solarwirtschaft interessant, weil diese auf ehemaligen Deponien stärker finanziell gefördert werde.

Von Steffen Hamann

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