Fehlzeiten können nicht ausgeglichen werden

Personalnot an den Schulen hält an

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(Symbolbild)

was Beetzendorf. Beim Bildungsausschuss des Altmarkkreises Salzwedel äußerte sich Mirko Wolff vom Kreiselternrat zum Thema Lehrermangel. „Es gibt eine absolute Schieflage.

Auch im nächsten Schuljahr können die Fehlzeiten durch Krankheiten nicht ausgeglichen werden“, informierte Wolff die Ausschussmitglieder. Dort sei der zuständige Verwaltungsapparat gefragt – Lehrerstellen sollten kontinuierlich ausgeschrieben werden. Angesichts der aktuellen Personalsituation sei es unverständlich, das dies nicht geschehe. Es müsse mehr Druck auf die zuständigen Landesbehörden gemacht werden, forderte Wolff. Er gab zu bedenken, dass die Personalnot nicht nur die Lehrer, sondern ebenfalls die pädagogischen Mitarbeiter, gerade im Grundschulbereich, betrifft.

„70 pädagogische Mitarbeiter sollen kommen. Ich frage mich – woher?“, meinte Ausschussvorsitzende Angelika Scholz (Linke). Sie erklärte: „Die pädagogischen Mitarbeiter können sich nun auch als Lehrer bewerben. In fünf Jahren werden wir dann wohl keine pädagogischen Mitarbeiter mehr haben.“ Einen Ausweg aus der Misere scheint es nicht zu geben. „Ich habe derzeit auch keine Lösung parat“, so Scholz abschließend. Ohne das Zutun des Bildungsministeriums, das als Personalabteilung für alle Lehrer im Land zuständig ist, wird das Problem nicht bewältigt werden können. Deshalb fordern Elternrat und Ausschuss dieses zum schnellen Handeln auf.

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