Heinrich Schmauch ist mit 2011 im Großen und Ganzen zufrieden

Orte wachsen zusammen

Heinrich Schmauch ist mit 2011 sehr zufrieden.

Beetzendorf. „Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden mit diesem Jahr“, zog der Beetzendorfer Bürgermeister Heinrich Schmauch seine Bilanz von 2011. Zwar habe die Gemeinde nicht alles geschafft, was sie auf den Weg bringen wollte, aber immerhin doch eine Menge erreicht.

Vor allem den Bau der Lindenstraße schätzte der Bürgermeister als sehr gelungen ein.

Das Jahr wurde genutzt, „um die Gemeinschaft mit den Ortsteilen zu festigen“, freute er sich. Das sei nicht mit Geld aufzuwiegen. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten im neuen Gebilde der Großgemeinde „fangen die Menschen langsam an, sich aneinander zu gewöhnen.“ Deutlichstes Zeichen sei zum Jahresende die Weihnachtsfeier im Parksaal gewesen, an der Senioren aus allen Ortsteilen beteiligt waren. Trotz des Zusammenschlusses habe jeder Ortsteil seine Eigenheiten behalten, so kann sich die Gemeinde Beetzendorf in ihrer ganzen Vielfalt präsentieren. In genau dieser Vielfalt habe sich auch der Beetzendorfer Gemeinderat sehr gut zusammengefunden, schätzte der Bürgermeister ein. War am Anfang der Zusammenarbeit der Blick noch sehr auf den eigenen Ort gerichtet, so habe sich das im Laufe des Jahres geändert und den Blick auf die gesamte Großgemeinde geöffnet.

Die Funktion der Interessenvertreter für die einzelnen Ortsteile habe sich bewährt, schätzte Heinrich Schmauch ein. Sie seien in den Orten erster Anlaufpunkt für die Bürger und arbeiten allesamt sehr couragiert. Aber auch an die Gemeinde in Beetzendorf werden einige Anliegen aus den Ortsteilen direkt herangetragen. „So kommt jeder zu seinem Recht“, hofft der Bürgermeister.

Die Gemeinde bemühe sich, mit ihren Mitarbeitern in allen Orten präsent zu sein und die kleineren Reparaturen, die ihr benannt werden, zügig abzuarbeiten. So verwies der Bürgermeister auf die alte Bahnhofstraße in Bandau, wo der Kurvenbereich ausgefahren war, und das Dorfgemeinschaftshaus in Hohentramm, das trockengelegt werden musste. Zudem hatte sich die Gemeinde den Baumschnitt in allen Orten vorgenommen und dafür etwa 10 000 Euro aus dem Haushalt zum Jahresende investiert, um Tot- und Trockenholz auszuschneiden.

Von Monika Schmidt

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