Kinder können sich über Rutsche, Turm und Zubehör freuen / Toiletten veraltet

Neue Spielgeräte für Ahlum und Stöckheim

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Der neue Spielplatz in Stöckheim ist zur Straße hin mit einem Zaun gesichert. Er und das neue Objekt in Ahlum haben jeweils rund 2000 Euro gekostet. Auf Holzmaterialien wurde bewusst verzichtet.

Ahlum / Stöckheim. „Das Material ist das Beste, was es derzeit auf dem Markt gibt“, betont Rohrbergs Bürgermeister Bernd Schulz gegenüber der Altmark-Zeitung. Der Ortschef meint die neuen Spielgeräte, die kürzlich für zwei Ortsteile bestellt und aufgebaut wurden.

Die Ahlumer und Stöckheimer Kinder können sich ab sofort über Rutsche, Turm und Zubehör freuen. Alle neu beschafften Geräte sind aus pulverbeschichtetem Aluminium und daher extrem witterungsbeständig.

Für rund 2000 Euro zuzüglich Nebenkosten entstand in Ahlum zusätzlich zu dem bereits vorhandenen Gerät ein moderner Turm mit Rutsche.

In Stöckheim wurde gleich eine ganze Spielkombination für die Kinder im Ort aufgebaut. „Das Gerät hat ebenfalls etwa 2000 Euro gekostet. Dazu kam dann auch noch ein Zaun als Sicherheitsabgrenzung zur Straße sowie der nötige Fallschutz unter den Geräten“, listet Bernd Schulz auf. Der Ortschef hat gemeinsam mit dem Gemeinderat dem Trend in den Ortsteilen Rechnung getragen, dass es mehr junge Familien mit Kindern gibt, die intakte Spielplätze als Treffpunkte für den Nachwuchs nachfragen.

Das Toilettenhaus am Ahlumer See ist veraltet.

Die ehemalige Kinderrutsche auf dem Ahlumer Spielplatz war über die Jahre in Folge der Materialermüdung marode geworden. Viele Teile waren morsch und einige Nägel und Schrauben waren zu sehen. Es musste also unbedingt etwas geschehen, um das Areal für die kleinen Ahlumer sicherer und vor allem attraktiver zu machen. Das Problem wurde bereits mehrmals im Vorfeld im Gemeinderat angesprochen und dann mit Entschlossenheit angeschoben.

Unterstützt wurde das Projekt von vielen Eltern. „Wir haben uns bewusst gegen Holz als Material entschieden, weil es nicht lange hält“, erläutert Bernd Schulz seine Präferenzen für das pulverbeschichtete Alu-Material.

Keine Neuigkeiten gibt es indes laut Bernd Schulz derzeit zum Sanierungs-Projekt für die veraltete Toilettenanlage am Ahlumer See. Am schlechten Allgemeinzustand hat sich nichts geändert. Die Kommune verlangt daher auch keine Gebühren von Nutzern, wie beispielsweise den Trabant- und IFA-Freunden Salzwedel beim alljährlichen Zeltlager. Seit mehreren Jahren versucht die Gemeinde Rohrberg, das Problem zu lösen. Demnächst könnten Leader-Fördermittel dabei helfen, das marode und altmodische Toilettenhaus am Ahlumer See sanieren zu lassen. Einen Platz auf der Liste hat sich die Kommune immerhin bereits gesichert.

Von Kai Zuber

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