Beetzendorf: Optimaler Standort für neue Attraktion wird gesucht

Neue Rutsche im Stölpenbad soll Anfang Mai fertig sein

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Das Beetzendorfer Stölpenbad soll 2022 eine neue Rutsche bekommen. Bürgermeister Lothar Köppe (4.v.r.) diskutierte mit den Mitgliedern des Bauausschusses, wo der optimale Standort für die neue Attraktion sein könnte.
  • Christian Reuter
    VonChristian Reuter
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Zum 90-jährigen Jubiläum im kommenden Jahr soll das Beetzendorfer Stölpenbad eine neue Rutsche erhalten. Bis zum Saisonbeginn Anfang Mai soll das Vorhaben umgesetzt werden. Deshalb ist die Auftragsvergabe für die Gemeinderatssitzung im Dezember geplant.

Um das Beetzendorfer Stölpenbad für die Besucher, vor allem für die Kinder, noch attraktiver zu machen, war eine neue Rutsche schon länger im Gespräch. Inzwischen sind die Planungen durch ein Hildesheimer Ingenieurbüro sehr konkret. Der Beetzendorfer Bürgermeister Lothar Köppe gab die Informationen aus seinem Gespräch mit dem Büro an die Mitglieder des Bauausschusses wieder.

Im Stölpenbad diskutierten sie die Frage, wo die neue Rutsche aufgestellt werden soll. „Dabei sind drei Dinge zu beachten: Es gibt wegen der Rohrleitungen technische Bedingungen, der Sonnenstand spielt eine Rolle, weil die Rutsche aus Edelstahl ist, und zudem muss der Rettungsschwimmer die Rutsche sehen können“, erklärte Köppe. Die Richtung zur Sonne sei wegen der Blendung und der Wärme entscheidend.

Fest steht bereits, dass die Rutsche an der hinteren Längsseite des Beckens errichtet werden soll. Der Pavillon könne verstellt werden, da sein man variabel, verdeutlichte der Bürgermeister. „Das Problem ist nur, dass ich mir von der Firma einen Zeitstrahl erstellen lassen habe, der ist aber sofort wieder verworfen worden.“ Denn demnach sei das Ende der Bauarbeiten erst für den 15. Juni 2021 vorgesehen gewesen. Das gehe so nicht, betonte Köppe, denn die Badesaison in Beetzendorf beginnt normalerweise immer Anfang Mai. Wenn die Rutsche erst Mitte Juni fertig würde, würde das Bad erst sechs Wochen später geöffnet werden können.

„Jetzt soll am 13. Mai das Bauende sein, aber ich möchte gerne am 1. Mai fertig sein. Wir als Gemeinde dürfen nicht der Hemmschuh sein“, betonte Köppe. Deshalb soll das Vorhaben in der Ratssitzung am 9. Dezember beschlossen werden, damit die Vergabe der Bauleistungen erfolgen kann. Zudem regte der Bürgermeister noch eine Ladestation für E-Bikes an, die auf dem Badgelände ihren Platz finden könnte.

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