Straße soll ab Oktober wieder befahrbar sein 

Neue Purnitzbrücke bei Altensalzwedel fast fertig

Brückenneubau
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Die neue Purnitzbrücke bei Altensalzwedel ist fast fertiggestellt. Die restlichen Bauarbeiten sollen bis Ende September erledigt werden, sodass danach die Straße wieder freigegeben werden kann.
  • Christian Reuter
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Die Bauarbeiten an der neuen Purnitzbrücke zwischen Altensalzwedel und Saalfeld stehen kurz vor dem Abschluss. „Das Brückenbauwerk ist im Wesentlichen planmäßig fertiggestellt“, teilte Inka Ludwig vom Presseteam des Altmarkkreises Salzwedel am Mittwoch, 8. September, auf AZ-Nachfrage mit. Das Bauvorhaben liege aktuell im Kosten- und Zeitplan. Das vorgesehene Ende der Vollsperrung der Kreisstraße 1382 am 30. September werde nach jetzigem Stand eingehalten.

„Zurzeit laufen die Vorbereitungen für die Asphaltarbeiten des Straßenbaus. Da die neue Fahrbahn bis zu 95 Zentimeter höher als die alte Fahrbahn liegen wird, erfolgen derzeit die Auffüllungs- und Anpassungsarbeiten“, erklärte die Pressesprecherin.

Bis Ende September stehen nach ihrer Aussage noch die folgenden Arbeiten an: Asphaltierungsarbeiten, Herstellung der Versickerungsmulden und Entwässerungsleitungen, Fertigstellung der Brückenfahrbahn und der Fahrbahnübergänge, Böschungsarbeiten, Pflasterarbeiten, Bankettarbeiten, Einbau von Schutzplanken, Herstellung der Fahrbahnmarkierung. Zudem werden parallel die Leerrohre für den Zweckverband Breitband verlegt.

Die Arbeiten an der neuen Brücke über die Purnitz hatten im vergangenen August begonnen. Der alte Brückenbaukörper war schon seit Jahren sanierungsbedürftig und nur unter Einhaltung einer Tonnagebegrenzung von 16 Tonnen zu befahren. Deshalb musste die alte Brücke abgerissen werden.

Bauträger für den sogenannten Ersatzneubau ist der Altmarkkreis Salzwedel, der das Projekt mit Kosten von rund 2,3 Millionen Euro aus Mitteln des Investitionsprogramms für den kommunalen Straßenbau realisiert. Etwa zehn Prozent der Kosten trägt der Landkreis als Eigenmittelanteil. Die neue Zweifeldbrücke ist insgesamt 50 Meter lang und ersetzt die alte Brücke mit rund acht Meter Länge sowie den in unmittelbarer Nähe befindlichen Rechteckdurchlass von etwa 2,50 Meter. Die Fahrbahnbreite des Brückenneubaus beträgt 6,50 Meter, die gesamte Brücke wird dann 10,60 Meter breit sein. Aufgrund der örtlichen Baugrundverhältnisse erfolgte eine Tiefgründung mit insgesamt 20 Bohrpfählen, die jeweils mit einer Länge von 15 Metern in der Tiefe eingebaut wurden.

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