Wertstoffhof nimmt im Herbst seinen Betrieb auf

Müllsündern in Apenburg soll das Handwerk gelegt werden

Nicht alle Bürger halten sich an die Regeln und entsorgen zum Teil Sperrmüll auf dem Areal.
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Nicht alle Bürger halten sich an die Regeln und entsorgen zum Teil Sperrmüll auf dem Areal.

Apenburg – In den vergangenen Jahren haben die Apenburger auf dem Gelände des künftigen Wertstoffhofes am Ostrand des Dorfes ihre verrottbaren Abfälle und ihren Grünschnitt entsorgen können. Doch nicht alle halten sich an die Regeln, wie die AZ vor Ort erfuhr.

Schilder weisen auf das Verbot hin. Demnächst soll das Gelände einen neuen Zaun bekommen.

Es gibt auch Müllsünder am künftigen Wertstoffhof Apenburg, die zum Beispiel Sperrmüll dort abkippen. Und das, obwohl ausdrücklich ein Schild am Eingang des Geländes das untersagt. „Das wird es künftig nicht mehr geben, denn das Areal wird eingezäunt. Derzeit laufen die Planungen für den neuen Standort des Wirtschaftshofes auf Hochtouren“, sagte Apenburg-Winterfelds Bürgermeisterin Ninett Schneider der AZ. Im Gemeinderat stellten die Vertreter der Deponie GmbH des Altmarkkreises Salzwedel um ihren Chef Steffen Romatschke bereits das Projekt vor. Ab Ende des dritten Quartals soll das bereits seit Jahren ähnlich genutzte Gelände am Ostrand des Ortes zwei Mal pro Woche für die Einwohner für die Annahme von so genannten Wertstoffe geöffnet sein. Bereits Ende vergangenen Jahres begannen Gespräche über einen möglichen Standort, denn der Bedarf in den umliegenden Dörfern für einen Wertstoffhof sei da, betonte die Ortschefin. Das Areal wird von den neuen Betreibern eingezäunt und hergerichtet. Teile der vorhandenen Komposthaufen sollen beräumt werden.

Die Deponie GmbH Altmarkkreis Salzwedel mit Sitz in der Hansestadt Gardelegen ist ein kreiseigenes Unternehmen des Altmarkkreises Salzwedel. Im Kreis betreibt das Unternehmen als Deponie derzeit zwei Abfallwirtschaftshöfe in Gardelegen und Cheine sowie Wertstoffhöfe in Klötze, Diesdorf und in Arendsee. (zu)

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