Wallstawer Gemeinderat berät über Investitionen in diesem Jahr

Molkerei soll abgerissen werden

+
Die alte Molkerei soll abgerissen werden. Bürgermeister Frank Wulff berichtete, dass es schon Gespräche mit dem Eigentümer gegeben habe.

ds Wallstawe. Rund 390 000 Euro hat die Gemeinde Wallstawe in diesem Jahr theoretisch für Investitionen zur Verfügung – zumindest ist dies der Stand der Rücklage für 2015 im Haushalt.

Bürgermeister Frank Wulff schlug in der Gemeinderatssitzung am Montagabend in der Gaststätte „Zum alten Fritz“ vor, dass etwa 60 000 Euro für den Abriss der ehemaligen Molkerei im Ort im Haushalt veranschlagt werden. Allerdings zunächst mit Sperrvermerk, da die Gemeinde noch abwarten will, ob der Abriss eventuell als Ausgleichsmaßnahme für die Erweiterung der Obertageanlage des Storengy-Erdgasspeichers bei Nipkendey in Frage kommt.

Dabei droht allerdings eine gerichtliche Auseinandersetzung, da die von der Gemeinde vorgeschlagenen Ausgleichsmaßnahmen abgelehnt wurden. Der Rat entschied am Montag einstimmig, einen Rechtsanwalt um Rat zu bitten, um die Rechtmäßigkeit der Entscheidung des Bergamtes prüfen zu lassen. Zudem will die Gemeinde für den Abriss der Molkerei, die mittlerweile Gefahrenpotenzial birgt, Leader-Mittel beantragen.

Eine weitere Investition soll mit der Sanierung von zwei Gemeindestraßen in Nipkendey und Hilmsen getätigt werden. „Die hatten wir vergangenes Jahr schon im Plan“, berichtete Bürgermeister Frank Wulff. In den Orten soll es noch Anliegerversammlungen geben, da für die Maßnahmen auch Anliegerbeiträge erhoben werden müssen.

Desweiteren brachten einige Ratsmitglieder eine Sanierung der Wallstawer Turnhalle ins Gespräch. Unter anderem seien die Deckenlampen wahre „Stromfresser“. Zudem würde sich die Deckenverkleidung bereits lösen. Der Rat entschied, dass zunächst ein Kostenvoranschlag eingeholt werden soll.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare