Michael Olms tritt Verbandsgemeinde-Bürgermeisteramt an

„Die 13 ist für mich ein Glückstag“

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Zum Amtsantritt von Verbandsgemeinde-Bürgermeister Michael Olms (l.) gratuliert Landtagsabgeordneter Carsten Borchert. Olms hatte gestern seine Mitarbeiter um sich versammelt und seine Wünsche und Vorstellungen formuliert.

Beetzendorf-Diesdorf. „Freitag, der 13. , ist für mich generell ein Glückstag“, sagte gestern beim Amtsantritt der neue Verbandsgemeinde-Bürgermeister Michael Olms und schaut dabei auf den Kalender.

Schon früh hatte er alle Mitarbeiter um sich versammelt, sie begrüßt und seine Ziele klar und deutlich formuliert. „Ich sehe die Verwaltung als modernen Dienstleistungsbetrieb, in dem Beratung, Bürgerfreundlichkeit und Hilfe zum Selbstverständnis gehören“, sagte Olms.

Auch Landtagsabgeordneter Carsten Borchert ließ es sich nicht nehmen, Olms am Freitag, den 13., zum Amtsantritt zu gratulieren. „Als Bürgermeister von Jübar hoffe ich, die Probleme, die wir in den acht Mitgliedsgemeinden haben, im Konsens zu lösen“, sagte er bei der Übergabe eines Blumenstraußes.

Olms, der seit 26 Jahren in der Verwaltung tätig ist und selbst Bürgermeister in Dähre war, machte deutlich, dass er mit Freude und Zuversicht an die Arbeit gehe und die Gemeinden nicht vergessen werden. Oberste Priorität soll ein ausgeglichener Haushalt in der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf sein, ohne die Gemeinden zu stark zu belasten. Weitere Schulden soll es möglichst nicht geben.

Denn oft sind die Wünsche größer als das Machbare. Der Umbau der Grundschule Beetzendorf, das Ausweichquartier in Kunrau herrichten, die anderen vier Grundschulen, 15 Kitas, sechs Horte und 41 Feuerwehren benötigen auch in Zukunft sehr hohe Finanzmittel. „Wir dürfen uns aber auch vor Umstrukturierungen nicht scheuen“, sagte Olms und denkt da vor allem an die Feuerwehren.

Weiter wünscht er sich, dass der Solidargedanke unter den Mitgliedsgemeinden nicht verloren gehe. Das Bürgerbüro in Diesdorf will Olms nicht schließen, solange es von den Bürgern angenommen wird. „Und das ist zum Glück der Fall“, sagte er.

Den Ausbau des Glasfasernetzes durch den Zweckverband Breitband will der neue Verbandsgemeinde-Bürgermeister fördern. „Ohne so ein Glasfasernetz werden wir in der Entwicklung hinterherhinken. Bitte lassen Sie die Chance nicht an uns vorbei gehen“, richtet er seinen ersten Appell an die Bürger der Verbandsgemeinde.

Von Rüdiger Lange

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