Räume hallen zu sehr: Verbandsgemeinde muss 100.000 Euro investieren

Mehr Geld für Schallschutz in Beetzendorf Grundschule

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An der Grundschule in Kunrau laufen die Vorbereitungen für die Grundschüler aus Beetzendorf auf Hochtouren. Sie ziehen in den leer stehenden Trakt des Gebäudes (links).

Beetzendorf. Die Maler- und Fußbodenarbeiten sind in groben Zügen fertig, zudem wurde für die Grundschule in Kunrau ein Brandschutzkonzept erstellt. Mängel, die durch das Konzept festgestellt wurden, werden in Kürze beseitigt.

Verbandsgemeindebürgermeister Michael Olms informierte über den aktuellen Stand zu den Bauarbeiten an der Grundschule Kunrau.

Hintergrund ist die umfassende Sanierungsmaßnahme an der Grund- und Sekundarschule in Beetzendorf. Die Grundschüler müssen aus diesem Grund für das kommende Schuljahr 2017/2018 nach Kunrau umziehen. Dafür wird die Einrichtung dort auf Vordermann gebracht. Noch liege man mit dem Umfang der Kosten im Finanzierungsplan, konnte der VG-Chef verkünden. Die Nutzungsvereinbarung mit der Stadt Klötze sei aber noch nicht unterschrieben. Für die Sanierung der Grundschule in Beetzendorf muss im Gegensatz dazu mehr Geld eingeplant werden.

Dort habe sich durch ein Schallschutzgutachten herausgestellt, dass viele Räume und besonders die kleine Sporthalle des Gebäudes zu sehr hallen. Maßnahmen dagegen sollen im Zuge der Arbeiten an den Elektroanlagen vorgenommen werden. Dadurch entstehen Mehrkosten von rund 100.000 Euro. „Sie müssen mit dem Haushalt 2018 gebunden werden“, betonte Michael Olms. Die Verbandsgemeinde investiert in diesem Jahr aber auch in die anderen Grundschulen. In Jübar erhalten die Schüler für 4000 Euro eine neue EDV-Anlage, in Kuhfelde gibt es für 24.000 Euro neue Laptops und eine interaktive Tafel. 10.000 Euro kosten neue Möbel und einen PC-Tisch für die Einrichtung in Diesdorf. Für die Sporthalle an der Grundschule in Apenburg werden 30.000 Euro fällig.

Im Bezug auf die höheren Ausgaben an der Grundschule in Beetzendorf wollte der Verbandsgemeindebürgermeister zumindest ein wenig beschwichtigen: „Sind die Arbeiten dort abgeschlossen, ist das Objekt auch in Sachen Brandschutz komplett fertig saniert.“ Dann könne man sein Augenmerk auf ein anderes Gebäude legen.

Von Melanie Friedrichs

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