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Mehr als 2000 Bäume bei Rittleben gepflanzt

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Von: Christian Reuter

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Mehr als 2000 Bäume wurden am Dienstag, 22. März, bei einer Pflanzaktion in einem Waldstück bei Rittleben gepflanzt. Dabei halfen unter anderen auch die Mädchen und Jungen der Klasse 4 der Apenburger Grundschule sowie Raimund Punke (Mitte), Vorstandsvorsitzender des Kreisbauernverbandes, und Förster Ralf Knapp (rechts) mit. © Christian Reuter

Mehr als 2000 Bäume wurden am Dienstag, 22. März, bei einer öffentlichen Aktion in einem Waldstück bei Rittleben gepflanzt. Die Aktion war vom Landesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und dem Landeszentrum Wald Sachsen-Anhalt organisiert worden. Unterstützt wurde die Wiederaufforstung durch die ÖSA Sachsen-Anhalt, die dafür 5000 Euro zur Verfügung stellte.

Rittleben. „Die Trockenheit, der Borkenkäfer, wieder ein neuer Sturm, wieder ein neuer Schaden. Unser Wald kommt nicht zur Ruhe“, sagte am Dienstagvormittag, 22. März, Hubertus Hlawatsch, stellvertretender SDW-Landesvorsitzender.

Um so wichtiger ist es, verloren gegangenen Wald wieder aufzuforsten, so wie in dem Waldstück bei Rittleben. Zur Pflanzaktion war auch der Waldbesitzer Paul -Werner von der Schulenburg erschienen, der sich besonders darüber freute, dass die Mädchen und Jungen der Klasse 4 der Apenburger Grundschule mithalfen.

Auf der etwa einen Hektar großen Aufforstungsfläche standen vorher überwiegend Eichen, die aber dem Eichenprozessionsspinner zum Opfer gefallen waren, wie von der Schulenburg berichtete: „Ich war todtraurig, als wir die Bäume wegnehmen mussten. Das war immer mein Lieblingswaldstück gewesen. Die Bäume hatte mein Großvater 1880 gepflanzt.“

Neu in den Boden kamen gestern Douglasien, Roteichen und Küstentannen. Beim Pflanzen halfen neben Mitarbeitern vom Landeszentrum Wald Sachsen-Anhalt unter anderen auch ÖSA-Beschäftigte mit.

Scheckübergabe
Die ÖSA Sachsen-Anhalt unterstützte die Pflanzaktion mit 5000 Euro. ÖSA-Gebietsdirektor Stefan Böttcher (links) übergab den symbolischen Scheck an Hubertus Hlawatsch, stellvertretender Landesvorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. © Christian Reuter

ÖSA-Gebietsdirektor Stefan Böttcher sagte: „Uns liegen der Erhalt der Umwelt und ein verantwortungsvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen sehr am Herzen.“ Deshalb habe die ÖSA auch eine besonders nachhaltige Aktion ins Leben gerufen. „Für jeden neuen Kfz-Versicherungsvertrag werden wir der Natur einen Ausgleich geben, eine Entschädigung in Form einer Baumspende“, erklärte Böttcher. Die ÖSA unterstützt bereits seit November 2020 die Aufforstung von Waldgebieten in Sachsen-Anhalt. So konnten in zwei Waldgebieten bei Letzlingen und in einem Forstgebiet in Allrode im Harz Bäume gepflanzt werden.

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