Jübars Pfarrer Hartmut Förster feiert 50. Dienstjubiläum

Ein Mann mit Geschichte

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50. Dienstjubiläum als Pfarrer: Für sein Engagement wurde Hartmut Förster (l.) von Bürgermeister Carsten Borchert jüngst mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren hat Förster nicht nur Geschichte erlebt, sondern selbst mitgeschrieben.

Jübar / Lüdelsen. Er gilt als „Mann für alle Fälle“ und jede Gelegenheit, gottesfürchtig, sportlich, ehrenamtlich und gesellschaftlich engagiert, sangesfreudig, wortgewaltig, sammelwütig und, und, und. . .

Die Rede ist von dem nimmermüden Pastor im Ruhestand, Hartmut Förster aus Lüdelsen.

Am kommenden Sonntag, 19. November ab 14 Uhr, feiert seine Kirchengemeinde im Gottesdienst in der Jübarer Kirche das 50. Dienstjubiläum von Pfarrer Hartmut Förster. Details weiß sein Amtskollege Pastor Gottfried Vogel aus Rohrberg zu berichten: „Am 20. November 1967 begann Hartmut Förster seinen Dienst in der Jübarer Gemeinde.“

Der Lüdelsener stammt ursprünglich nicht aus der Altmark, sondern aus Ditfurth bei Quedlinburg im nordöstlichen Harzvorland. Für sein großes Engagement wurde Hartmut Förster jüngst von Jübars Bürgermeister Carsten Borchert mit der Ehrenmedaille seiner Heimatgemeinde ausgezeichnet. In den vergangenen 50 Dienstjahren hat Förster nicht nur Geschichte erlebt, sondern selbst mitgeschrieben: als Fußball- und Sport-Begeisterter Pastor, als umsichtiger Prediger während der DDR- und Wendezeit, als Begründer seines über die Landesgrenzen berühmten Lüdelsener Krippenmuseums und als Geistlicher, der stets getreu des großen Vorbilds Martin Luther gewirkt und gedacht hat: Nämlich „dem Volke auf’s Maul zu schauen“ und danach zu handeln oder in der Kirche predigten zu halten.

Nach dem Gottesdienst am kommenden Sonntag soll es gemütlich werden bei der Jübarer Gemeinde: „Anschließend laden wir zum Kirchenkaffee ins Pfarrhaus ein“, informierte Gottfried Vogel.

Von Kai Zuber

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