Ausstellung „75 Jahre Volkssolidarität“ wird am Dienstag im Rathaus eröffnet

Von Magdeburg direkt nach Diesdorf

Die Ausstellung „75 Jahre Volkssolidarität“ wird ab Dienstag, 27. Oktober, im Diesdorfer Rathaus gezeigt. Davor war sie in der Magdeburger Stadtbibliothek zu sehen (im Bild).
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Die Ausstellung „75 Jahre Volkssolidarität“ wird ab Dienstag, 27. Oktober, im Diesdorfer Rathaus gezeigt. Davor war sie in der Magdeburger Stadtbibliothek zu sehen (im Bild).

Diesdorf – Die Ausstellung „75 Jahre Volkssolidarität“ wird am Dienstag, 27. Oktober, um 10 Uhr im Foyer des Diesdorfer Rathauses eröffnet. Gezeigt werden etwa 20 bis 25 Plakate, die das Wirken der Volkssolidarität seit ihrer Gründung am 17.

Oktober 1945 bis heute dokumentieren. „Die Plakate hängen sonst in der Landesgeschäftsstelle in Magdeburg. Einige sind sogar Originale, die anderen Nachdrucke“, berichtet Diana Pfeifer, Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit der Volkssolidarität.

Es handelt sich um eine Wanderausstellung, die Premiere war am 1. September in der Stadtbibliothek in Magdeburg. Von dort geht die Ausstellung nun direkt nach Diesdorf, wo sie drei Wochen lang gezeigt wird. „Angelika Scholz, die Vorsitzende der Ortsgruppe der Volkssolidarität, hat sich sehr dafür eingesetzt, dass die Ausstellung in ihren Ort kommt.“ Nach Diesdorf ziehen die Exponate dann nach Schönebeck weiter. „Es ist kein großer Aufwand, die Plakate irgendwohin zu fahren“, erklärt Diana Pfeifer.

Angelika Scholz wird die Ausstellung eröffnen und auch etwas zur Geschichte der Volkssolidarität erzählen. Außerdem werden auch Diesdorfs Bürgermeister Fritz Kloß und Birgit Schulze, Koordinatorin der Volkssolidarität in Salzwedel, anwesend sein.

Die Volkssolidarität wurde am 17. Oktober 1945 in Dresden gegründet. Seit der Wende gehört die Hilfsorganisation zu den Sozial- und Wohlfahrtsverbänden. „Sie zählt heute 135 000 Mitglieder in 87 Kreis-, Stadt- und Regionalverbänden sowie 2899 Ortsgruppen“, sagt Angelika Scholz. 19 000 hauptamtlich Angestellte und mehr als 16 000 ehrenamtliche Helfer seien insgesamt im Einsatz.

Die Diesdorfer Ortsgruppe wurde 1997 gegründet und hatte damals 173 Mitglieder. Heute sind es 140. Auch ein eigener Chor gehört dazu, „Die Klosterlerchen“. „Sie proben immer montags ab 14 Uhr. Wer Lust hat, kann gerne mal vorbeikommen“, lädt Scholz Interessierte ein. Ansonsten sei in diesem Jahr wegen Corona noch nicht so viel möglich gewesen wie sonst. Zurzeit gebe es nur die Nachmittage, an denen Skat, Rommé, Klipp Klapp oder Würfeln gespielt werden. Die Ortsgruppe treffe sich zudem einmal in der Woche.

Im September habe es sogar eine Drei-Tages-Fahrt gegeben: „Wir waren in Greifswald, auf Usedom und an den Feldberger Seen“, berichtet Angelika Scholz. Zum ersten Advent soll es wieder den Klosteradvent geben. Scholz: „Der Kirchenchor singt dann gemeinsam mit den Klosterlerchen. Der Erlös, zumindest der von den Lerchen, wird für den Erhalt der Orgel gespendet. Es ist immer etwas los in der Volkssolidarität.“ VON CHRISTIAN REUTER

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