Initiative „Gesunde Region Beetzendorf“ diskutierte, wie es weitergehen soll

Logo schützen und vermarkten

Auszeichnung im Logo-Wettbewerb
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Hartmut Rompel hatte den Logo-Wettbewerb gewonnen und dafür die Glückwünsche von Doris Tepelmann und Carina Emig (r.) empfangen.
  • Christian Reuter
    VonChristian Reuter
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Die Initiative „Gesunde Region Beetzendorf“ hat seit Kurzem ein eigenes Logo. Der Entwurf stammt von Hartmut Rompel aus Plathe, der den von der Intitiative ausgelobten Wettbewerb gewonnen hatte (AZ berichtete). Nun hat die Bewegung entschieden, dass das Logo geschützt werden und die Vermarktung angeschoben werden soll. Dies ist das Ergebnis des Dorfgesprächs, zu dem die Initiative am Donnerstag, 8. Juli, in Beetzendorf eingeladen hatte.

Das Projekt „Leben in zukunftsfähigen Dörfern“ war im Mai 2019 gestartet worden, erinnerte der zuständige Beetzendorf-Koordinator Stefan Althoff. Wegen Corona sei das Projekt noch mal etwas verlängert worden, nun aber beendet. „Jetzt ist die Sache ganz schön rund, es geht jetzt darum, das zu füllen“, sagte Althoff.

Beetzendorfs Bürgermeister Lothar Köppe, der als Gast am Dorfgespräch teilnahm, dankte Stefan Althoff „für die Aktivitäten, die angeschoben wurden. Anfangs war meine Skepsis sehr groß. Im Rückblick kann ich sagen, dass sich die Sache gelohnt hat.“

Die Initiative „Gesunde Region Beetzendorf“ ist aus dem Projekt „Leben in zukunftsfähigen Dörfern“ hervorgegangen, das Logo eines der ersten konkreten Ergebnisse der ehrenamtlichen Arbeit vieler engagierter Mitstreiter. Im sogenannten Dorfgespräch wurde darüber diskutiert, wie es nun mit dem Logo weitergehen soll.

„Wie sieht es aus mit der Vermarktung? Was ist mit der Website? Wollen wir ein Produktsiegel? Ist eine Regionalmarke günstig für Beetzendorf“, waren einige der Fragen, die Carina Emig in die Runde warf.

Doris Tepelmann informierte darüber, dass es schon Leute gegeben habe, die das Logo nutzen wollten. Deshalb müsse die Initiative entscheiden, wer das Logo nutzen darf. Zuvor müsse man das Logo schützen lassen, was 300 Euro kosten würde.

Für Enrico Lehnemann sei schon immer klar gewesen, dass sich Beetzendorf mit dem Logo auch vermarkten werde. Aber: „Meine Sorge ist, dass es zu professionell wird und das Ehrenamt dabei in die Brüche geht“, merkte er an. Carina Emig berichtete von einem Termin bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt mit dem Ergebnis, dass die Initiative ein Konzept erstellen solle.

Stefan Althoff fasste die Ergebnisse der Beratung zusammen: Das Logo soll geschützt werden, wer es nutzen will, kann bei der neuen Logo-Gruppe nachfragen und es dann, vorerst kostenlos, für die abgesprochenen Zwecke nutzen. Ansprechpartner ist der Heimatverein, der auch Marketing-Förderanträge stellen werde. Die Logo-Gruppe gehe darüber hinaus. Die Vermarktung soll, möglichst professionell, angeschoben werden, so Althoff.

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